Wahrenberger regt Rechts-vor-Links-Regelung im Storchendorf an / Gemeinderat muss zustimmen

Damm will Schilderwald lichten

Wahrenberger Jan-Herbert Damm möchte im Storchendorf den Schilderwald lichten und wünscht sich eine Rechts-vor-Links-Regelung in der Ortschaft der Gemeinde Aland. Foto: Westermann
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Wahrenberger Jan-Herbert Damm möchte im Storchendorf den Schilderwald lichten und wünscht sich eine Rechts-vor-Links-Regelung in der Ortschaft der Gemeinde Aland.

Wahrenberg. Es ist in Deutschland eher die Seltenheit, dass in einem Ort auf Verkehrszeichen verzichtet wird. Im Storchendorf Wahrenberg könnte dieser Weg beschritten werden. Ein entsprechender Vorstoß kommt von Jan-Herbert Damm.

Er stellt zwei Fragen: „Ist es möglich, in Wahrenberg alle Haupt- und Vorfahrtsschilder zu entfernen und Rechts-vor-Links-Regelung umzusetzen?“ Und: „Die Hauptstraße hat keine extra Gehwege und da der Verkehr dermaßen zugenommen hat, ist hier ein 30-km/h-Tempolomit möglich?“.

Das Bau- und Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Seehausen reagierte diesbezüglich. Grundsätzlich bestehe gemäß Paragraf 8 der Straßenverkehrsordnung in Wahrenberg die Möglichkeit einer Rechts-vor-Links-Regelung. Die in die Kreisstraße 1016 einmündenden Straßen und der Kreuzungsbereich Mietenberg/Straße nach Geestgottberg seien von der Regelung auszuschließen. Mit der Neuregelung der Vorfahrten und bereits schon bestehender Tempo-30-Zonen sei eine Ausdehnung dieser auf das betroffene Gebiet möglich. Eine abschließende Entscheidung könne aber erst nach Zustimmung der Gemeinde und Anhörung der zuständigen Polizeibehörde und des Straßenverkehrsamtes des Landkreises getroffen werden.

Wie Bürgermeister Hans Hildebrandt gegenüber der AZ sagte, habe der Gemeinderat nichts gegen eine geänderte Vorfahrtsregelung. Ratsherr Norbert Krebber als Wahrenberger soll nun die Meinung der Ortsansässigen ausloten.

Von Thomas Westermann

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