Aland-Bürgermeister Hans Hildebrandt zieht Bilanz und blickt auf 2021

Corona bremst Investitionen in der Gemeinde Aland aus

Zu sehen sind Info-Tafeln zur Gedenkstätte in Stresow bei Aulosen.
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Die Gedenkstätte in Stresow bei Aulosen erinnert an die Zwangsaussiedlung der dortigen Einwohner zur DDR-Zeit. Der Ort lag zu dicht an der innerdeutschen Grenze. Das Gelände wird regelmäßig von Aland-Gemeindearbeitern gepflegt.
  • Thomas Westermann
    vonThomas Westermann
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Nicht alle erhofften Investitionen in der Gemeine Aland konnten im Corona-Jahr 2020 realisiert werden. Das berichtet Aland-Bürgermeister Hans Hildebrandt.

  • Aland: Coronabedingt und aufgrund von Engpässen in einigen Gewerken mussten Abstriche gemacht werden.
  • Für 2021 stehen unter anderem diese Anschaffungen auf dem Plan: Erwerb eines Transporters für die Gemeindearbeiter, die Erneuerung von Bushaltestellen, das Pflanzen von Bäumen, die Sanierung des Märschewegs in Wahrenberg und des Schlossteichs in Krüden.
  • Trotz Corona konnten Zahlreiche Ziele erreicht werden.

Coronabedingt und aufgrund von Engpässen in einigen Gewerken mussten Abstriche gemacht werden. Doch das Gemeindeoberhaupt gibt sich nicht unzufrieden.

Für rund 15.000 Euro entsteht ein Spiel- und Freizeitplatz im Storchendorf Wahrenberg. Fotos: Westermann

„Wir werden das im nächsten Jahr umsetzen. Dazu gehören der Erwerb eines Transporters für die Gemeindearbeiter, die Erneuerung von Bushaltestellen, das Pflanzen von Bäumen, die Sanierung des Märschewegs in Wahrenberg und des Schlossteichs in Krüden. Letztere sei eine Ausgleichsmaßnahme für den Wegebau zwischen Krüden und Tannenkrug“, nennt Hildebrandt einige Vorhaben. Der Weg zwischen Krüden und Tannenkrug sei in diesem Jahr fertiggestellt worden und im Falle von Waldbränden für die Feuerwehr gedacht. In diesem Jahr begannen auch die Arbeiten für einen Spiel- und Freizeitplatz an der Feuerwehr in Wahrenberg. Sitzgarnituren stehen bereits, Spielgeräte werden im nächsten Jahr aufgestellt. Eine Einzäunung schließt sich an. Die Gemeinde habe sich diese Investition im Storchendorf circa 15.000 Euro kosten lassen, sagt Hildebrandt nicht ohne Stolz. Weitere Maßnahmen in der Kommune in 2020 waren unter anderem die Gehölzpflege, beispielsweise auf dem Gelände der Gedenkstätte Stresow bei Aulosen, der Brückenneubau bei Pollitz für rund 1,3 Millionen Euro, hundertprozentig finanziert aus Fördergeld, Instandsetzungen an verschiedenen Gehwegen und viele Dinge mehr.

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