Neue IT-Technik hält in Seehäuser und Groß Garzer Grundschulen Einzug

Computer-Dinos dienen aus

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Seehausens Grundschulleiter Reinhard Rieger hat jeden Tag Probleme, die alte Computertechnik zu starten.

Seehausen. Mit der Computertechnik in den Grundschulen in Seehausen und Groß Garz ist es nicht zum Besten bestellt. Sie ist veraltet und nur noch bedingt einsetzbar.

Seehausens Rektor Reinhard Rieger bemüht sich schon seit drei Jahren um Förderung seitens des Landes, nun scheint sein Ansinnen, von Erfolg gekrönt zu sein. Eine Richtlinie wurde jüngst verabschiedet. Entsprechende Anträge stellt nun die Verbandsgemeinde als Trägerin beider Einrichtungen. 100 000 Euro sollen für eine moderne Ausstattung in Seehausen investiert werden und 50 000 Euro in Groß Garz. Die Förderhöhe beläuft sich auf 75 Prozent. Nicht förderfähig sind hingegen die 35 000 Euro an Planungskosten, die zusätzlich zu den 150 000 Euro hinzukommen.

Schulleiter Rieger sagte gestern gegenüber der AZ, das einige Computer etwa 15 Jahre alt seien, die jüngeren circa sechs bis sieben Jahre. Neuere Programme seien nicht mehr kompatibel, Updates kaum noch möglich. Rund 15 Jahre alte Switches, auch Netzwerkweiche oder Verteiler genannt, befinden sich an einer Fritz-Box und erbringen nur eine geringe Leistung. Man habe Schwierigkeiten überhaupt ins Internet zu kommen, klagt Rieger. Mit der neuen Technik halten interaktive Wideboards Einzug in die Bildungsstätte. Lerninhalte können dann aus dem Internet heruntergehalten und auf Tafeln projiziert werden. Das sei beispielsweise ganz wichtig für den Sprachunterricht. „Bisher schreiben wir noch mit DDR-Kreide auf Tafeln“, meint Rieger. Und auch sein Kollege Gerald Werner, Schulleiter in Groß Garz, kann es kaum erwarten, bis die neue Technik kommt.

Von Thomas Westermann

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