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„Coli-Bakterien sind das Schlimmste“

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Wahrenbergs Elbehof-Betreiber Norbert Krebber lässt das keimbehaftete Trinkwasser aus dem Hahn fließen. Über die Abkochanordnung hat er von der AZ erfahren.
Wahrenbergs Elbehof-Betreiber Norbert Krebber lässt das keimbehaftete Trinkwasser aus dem Hahn fließen. Über die Abkochanordnung hat er von der AZ erfahren. © Westermann

Wahrenberg. Die Nachricht über die Verunreinigung des Trinkwassers mit coliformen Keimen in Orten der Einheitsgemeinde Stadt Arendsee und der Verbandsgemeinde Seehausen kam für den Wahrenberger Norbert Krebber völlig überraschend.

Er hat erst davon im Gespräch mit der Altmark-Zeitung erfahren.

Krebber betreibt im Storchendorf den Elbehof – ein Kultur- und Beherbergungsbetrieb, auf dem unter anderem Umweltbildung, Naturerlebnispädagogik und Kultur geboten werden. Hinzu bieter der diplomierte Landschaftsarchitekt auch Unterkünfte an, die gern von Radtouristen für eine oder mehrere Nächte genutzt werden. Am Hof befindet sich außerdem das Café „Anne Elbe“.

Als Krebber von der AZ über den Vorfall im Trinkwasser erfahren hatte, handelte er sofort und informierte seine derzeit rund 15 Gäste über die Abkoch-anordnung des kreislichen Gesundheitsamtes. Dabei liege ihm am Herzen lediglich zu warnen, jedoch keine Panik zu verbreiten. Dennoch behauptet der grüne Kommunalpolitiker, der im Aland-Gemeinderat und im Verbandsgemeinderat Seehausen arbeitet: Die Coli-Bakterien seien das Schlimmste, was es überhaupt gebe, und erinnert sich an die Zeit vor zwei oder drei Jahren, als schon mal das Wasser verunreinigt war. [...]

Von Thomas Westermann

Der komplette Artikel steht heute in der gedruckten und in der digitalen Ausgabe der AZ.

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