Auf Areal für Wohnmobilisten in Seehausen muss noch investiert werden

„Platz professioneller betreiben“

Caravan-Stellplatz in der Hansestadt Seehausen.
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Der Caravanplatz in Seehausen läuft gut. Seit Mai wurden schon rund 320 Wohnmobile gezählt.
  • Thomas Westermann
    VonThomas Westermann
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Seehausen.  Der 2012 verstorbene Seehäuser Bürgermeister Ewald Duffe hatte seinerzeit den richtigen Riecher zur Einrichtung eines Caravan-Stellplatzes am Umfluter in unmittelbarer Nähe der Touristinformation. Das Areal werde von Wohnmobilisten gut angenommen, befindet sein Nachfolger Detlef Neumann auf AZ-Anfrage.

Seit Mai dieses Jahres konnten schon rund 320 Wohnmobile gezählt werden. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 waren es knapp 250 in der ganzen Saison. Täglich rollen neue an, andere fahren wieder ab. Neben den Beschäftigten in der Touristinfo kümmern sich am Wochenende zwei Seehäuser ehrenamtlich um die anreisenden Gäste. Neumann möchte den „Caravan-Stellplatz künftig professioneller betreiben“. Beispielsweise gebe es für die Stromversorgung lediglich acht Stellplätze. Doch die gegenwärtige Kapazität für Wohnmobile sei mit 15 angegeben. „Da müssen wir noch nachbessern.“ Ein Dorn im Auge ist dem Bürgermeister die Tatsache, dass der Weg des Platzes trotz Verbotsschilder immer wieder mit Personenkraftwagen befahren wird. Das Stadtoberhaupt denkt über Zufahrtsbeschränkungen nach. Vorstellbar wären beidseitig Schranken. Bevor die Wohnmobilisten den Platz befahren, müssten sie sich an einem noch zu installierenden Kassenautomaten eine Karte ziehen, um auf das Gelände zu kommen. Zudem sollte in die Versorgungs- und Entsorgungsanlagen investiert werden. „Die sind mindestens 15 Jahre alt und nicht mehr zeitgemäß“, so der Bürgermeister. 

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