Seehäuser Frauen feiern ihre Weiberfastnacht erstmalig in Vielbaum

Busentest von eins bis zwölf

Erstmalig feierten die Seehäuser Frauen ihre Weiberfastnacht im Vielbaumer „La Palma“-Veranstaltungszentrum. Originelle Beiträge gestalteten wie jedes Jahr wieder die wischestädtischen Vereine. Die Damen vom Seehäuser Carnevals-Club (SCC) stiegen zum Schwimmen ins Waldbad. Katrin Schulze stellte dabei die Vorzüge der verschiedenen Busengrößen von eins bis zwölf amüsant vor.

Vielbaum. Außer Rand und Band waren am Freitag die Seehäuser Damen anlässlich ihrer 18. Weiberfastnacht. „Es ist wieder so weit, für uns Weiber kommt jetzt die schönste Zeit“, sagte Franka Rosenkranz bei der Begrüßung.

„Wir sehen uns im neuen Ambiente mit alter Crew“, fügte die Wischestädterin hinzu und meinte damit den Ortswechsel. 17 Auflagen der Weiberfastnacht gab es im Forsthaus Barsberge. Weil sich dort noch kein neuer Pächter etabliert hat, fanden die Frauen im Vielbaumer „La Palma“ ein neues Domizil. Da die Weiberfastnacht auf Freitag, den 13. , fiel, schlüpften einige Närrinnen in die Rolle des Schornsteinfegers als Glücksbringer.

Traditionell gestalten die Vereine das Programm mit originellen Beiträgen. Den Auftakt machten die „Schützenladys“, die als Pinguine verkleidet den Saal stürmten und mit zwei Eisbären alias Marlies Duffe und Erika Cornehl eine flotte Sohle aufs Parkett legten. Gisela Bischof von der Gymnastikgruppe III verwandelte sich zu einer modischen Pariser Hutmacherin und präsentierte ihre neuesten Kollektionen. Ina Fischer und Martina Wagener ließen angesichts des 25-jährigen Mauerfalls im vergangenen Jahr die „Aktuelle Kamera“, die Nachrichtensendung in der DDR, wieder aufleben, die neu im Fernsehprogramm aufgenommen wurde. Im Rückblick 2014 hieß es: „Der FC Bayern hat den Antrag bei der FIFA gestellt, dass bei künftigen Spielen 20 Fußballer auflaufen dürfen, damit die teuren Einkäufe nicht auf der Bank verrotten.“ Die beiden Nachrichtensprecherinnen gaben zudem einen Ausblick auf 2015. So wolle Griechenland den Euro abschaffen und die gute alte D-Mark wieder einführen. Die SCC-Frauen gingen in ihrem Beitrag zum Schwimmen ins Waldbad, wobei Katrin Schulze die Vorzüge der verschiedenen Busengrößen von eins bis zwölf amüsant vorstellte.

Weitere Programmpunkte gestalteten die Marktfrauen, die Hand- und Volleyballerinnen, die Theatergruppe „Hahn im Korb“ sowie der Frauenchor. Im Anschluss war bis Mitternacht Tanz mit DJ Micha angesagt.

Von Thomas Westermann

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