Bryan Skalei arbeitet am Netzwerk für ehemalige Absolventen des Winckelmann-Gymnasiums

„Brückenbau“ zu Abiturienten

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Erstmals gab es in der vergangenen Woche ein Treffen von ehemaligen Abiturienten des einstigen Seehäuser Winckelmann-Gymnasiums. Verantwortlich dafür zeichnete Bryan Skalei (4.v.l. stehend), der ein Netzwerk zu den Absolventen der wischestädtischen Bildungsstätte aufbauen möchte. Foto: Westermann

Seehausen. Abituriententreffen haben in Osterburg eine langjährige Tradition. Alljährlich kommen die ehemaligen Gymnasiasten zusammen. In der unweit gelegenen Hansestadt Seehausen ist das bisher nicht der Fall.

Die dortigen Abgänger des einstigen Winckelmann-Gymnasiums treffen sich bisher nicht traditionell, doch das soll sich ändern.

Die Initiative geht von dem Neukirchener Bryan Skalei aus, der das Abitur 2008 in der Wischestadt ablegte und im Oktober des selben Jahres zum Grundwehrdienst beim Wachbataillon in Berlin eingezogen wurde. Danach studierte der Altmärker Elektrotechnik an der Universität Magdeburg – mit Masterabschluss. „So wie mich, hat es die meisten Abiturienten des Winckelmann-Gymnasiums nach ganz Deutschland und auch weltweit verschlagen, meistens der Arbeit wegen“, schreibt Skalei der AZ. Um den Kontakt zu dem eigenen Abschlussjahrgang zu halten, aber auch „Brücken“ zu allen Abiturienten des Winckelmann-Gymnasiums aufzubauen, beschloss er 2015 mit einer weiteren Mitschülerin seines Jahrganges mit dem Aufbau eines Absolventennetzwerkes zu beginnen. Derartige Organisationen werden allgemein als „Alumni“ bezeichnet. Im Falle der Seehäuser dementsprechend „Alumni JJWG“.

Ein erstes Treffen gab es in der vergangenen Woche in der Seehäuser Gaststätte Henkel. „Wir konnten in diesem ersten Schritt bereits Abiturienten aus sechs Jahrgängen erreichen“, so Skalei. Darunter befanden sich auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Seehausen, Rüdiger Kloth, sowie zwei weitere Abiturienten seines Abschlussjahrgangs 1983. „Wir werden weiter daran arbeiten, den Kontakt zu allen Abiturienten aufzubauen, um in 2017 diese Veranstaltung fortzuführen und auszubauen.“

Von Thomas Westermann

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