Seehausens Verbandsgemeindebürgermeister Kloth sieht Gesundheit von Menschen gefährdet

Bohlen brennen: „Kein Spaß mehr“

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Diese Holzbohlen brannten am Sonnabend: Radfahrer hätten sich auf der Elbbrücke schwer verletzen können.

Seehausen. Der oder die Täter haben es sei längerer Zeit auf den Fußweg auf der Elbbrücke abgesehen, der den Elberadweg zwischen Losenrade in der Verbandsgemeinde Seehausen und der Prignitz-Stadt Wittenberge verbindet.

Zweimal wurden im Frühjahr Nägel ohne Köpfe eingeschlagen, dabei hatte das Rad eines Pedalritters Schaden genommen. Am Sonnabend brannten Bohlen. Radler konnten die Strecke nicht mehr nutzten und mussten kilometerlange Umwege über die Fähren Havelberg/Räbel oder Lütkenwisch/Schnackenburg in Kauf nehmen. „Ganz Mutige sind einfach über die Elbbrücke auf der B 189 gefahren, aber das ist angesichts des vielen Verkehrs kreuzgefährlich“, sagte Brigitte Packebusch, die in der Verbandsgemeinde unter anderem für Tourismus zuständig ist, der AZ. Die Verwaltungsmitarbeiterin hat auch eine gute Nachricht: „Am Dienstag konnten die Reparaturarbeiten abgeschlossen werden. Die Brücke ist nun wieder befahrbar. “.

Ihr Chef, Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth, findet für die Tat drastische Worte: „Das ist kein Spaß mehr. Die Gesundheit von Menschen ist bedroht. Nicht auszudenken, wenn ein Radler im Dunkeln gestürzt wäre und sich dadurch schwer verletzt hätte. Wir haben einfach Glück gehabt, dass so etwas nicht passiert ist.“ Der Aulosener spekuliert hinsichtlich der Ergreifung der Täter auf Zeugen. Wer etwas gesehen hat, sollte sich im Ordnungsamt oder bei der Polizei melden.

Von Thomas Westermann

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