Nächster Termin am 11. Dezember in Seehausen

Blutspenden in Corona-Zeit: Lunchpaket statt deftiges Büfett

Nur mit Mund- und Nasenschutz zur Blutspende in das Seehäuser Feuerwehrgerätehaus: Den letzten Termin für dieses Jahr bietet der wischestädtische DRK-Ortsverein am 11. Dezember von 14.30 bis 19 Uhr an.
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Nur mit Mund- und Nasenschutz zur Blutspende in das Seehäuser Feuerwehrgerätehaus: Den letzten Termin für dieses Jahr bietet der wischestädtische DRK-Ortsverein am 11. Dezember von 14.30 bis 19 Uhr an.
  • Thomas Westermann
    vonThomas Westermann
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Seehausen – Täglich werden in Deutschland laut Informationen des DRK-Kreisverbandes Östliche Altmark mit Sitz in Stendal rund 15 000 Blutspenden benötigt.

Die sechs bundesweiten DRK-Blutspendedienste sorgen für eine sichere und gesicherte Versorgung mit Blut sowie Blutpräparaten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

Auch der DRK-Ortsverein Seehausen um Vorsitzende Marlies Duffe hält jedes Jahr fünf Spendentermine im Feuerwehrgerätehaus an der Otto-Nuschke-Straße bereit – auch in Corona-Zeiten. Allerdings müssen diesbezüglich besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. So stehen am Eingangsbereich zur Wehr Desinfektionsstationen für die Hände bereit. Schon beim Betreten des Blutspendelokals wird die Temperatur jedes Blutspenders gemessen und der Hämoglobinwert bestimmt. Alle ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter sowie alle Spenderinnen und Spender tragen einen Mund-Nasen-Schutz. Es wird zu jeder Zeit auf einen sicheren Abstand geachtet. Auch die Spendeliegen werden mit Sicherheitsabstand aufgebaut. Lunchpakete anstelle des Büfetts tragen dazu bei, die Aufenthaltszeit der Spender auf dem Termin so gering wie möglich zu halten.

Marlies Duffe hofft auch beim nächsten Termin am Freitag, 11. Dezember, von 14.30 bis 19 Uhr im besagten Gerätehaus auf viele Spendenwillige. Sie erinnert sich im AZ-Gespräch sehr zufrieden an den jüngsten Spendentermin im Oktober, bei dem sich 93 Frauen und Männer einfanden. Im Dezember bekommen alle Spender noch ein Weihnachtspräsent, kündigt die DRK-Ortsvereinsvorsitzende an, die sich bei all jenen bedankt, die trotz der schwierigen Corona-Zeit der Blutspende treu geblieben sind.

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