Zur Blutspende lädt das Deutsche Rote Kreuz fünfmal jährlich in das Feuerwehrgerätehaus in Seehausen ein

Mit der Blutspende Leben retten

Zur Blutspende lädt das Deutsche Rote Kreuz fünfmal jährlich in das Feuerwehrgerätehaus in Seehausen ein. Den jüngsten Termin dort nutzten 91 Spenderinnen und Spender.

Seehausen. Fünfmal im Jahr ruft das Deutsche Rote Kreuz zur Blutspende in das Seehäuser Feuerwehrgerätehaus auf. Bei der jüngsten Auflage fanden sich insgesamt 91 Männer und Frauen, darunter vier Erstspender, ein, um den kostbaren Lebenssaft zu spenden.

Sabine Moll vom DRK, die für die Aufnahme und Anmeldung der Spender verantwortlich zeichnete, war mit der Resonanz vollauf zufrieden. „Aufgrund der Urlaubszeit und einem weiteren Mitbewerber, der in der Wischestadt zu Blutspendeaktionen aufruft, haben wir die Zahl von 80 Spendern anvisiert. So wurden unsere Erwartungen mit elf Personen mehr noch übertroffen“, freut sich Sabine Moll.

Der Ablauf der Spende gestaltet sich wie folgt: Zunächst melden sich Spendenwillige mit dem Blutspendepass oder Erstspender mit dem Personalausweis an. Vor jeder Blutspende muss zunächst ein Informationsblatt durchgelesen und ein medizinischer Fragebogen ausgefüllt werden. Denn nur wer gesund ist, darf Blut spenden. Dies ist sowohl für den Spender als auch für den Empfänger wichtig. Bevor es zur ärztlichen Untersuchung geht, wird der Hämoglobinwert – der rote Blutfarbstoff – bestimmt. Ein winziges Blutströpfchen aus der Fingerkuppe oder dem Ohrläppchen reicht dafür. Bei der sich dann anschließenden ärztlichen Untersuchung werden die Temperatur- und Blutdruckwerte festgestellt. Der Mediziner bespricht notwendige Fragen und entscheidet über die aktuelle Spendefähigkeit. Bei der folgenden Spende werden circa ein halber Liter Blut entnommen. Die Spende an sich dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Nach einer kurzen Ruhepause können sich die Spender in Seehausen immer an einem leckeren Büfett, bestehend aus warmen und kalten Speisen, stärken. Beim jüngsten Termin standen Corina Franke, Erika Cornehl und Monika Zemke in der Küche und bereiteten das Essen zu.

Übrigens: Der DRK-Ortsverband Seehausen kann immer auf sogenannte Stammspender zählen. Zu den eifrigsten gehört der Beusteraner Wolfgang Kramer, der in der Wischestadt zur 110. Spende erschien. Ihre jeweils 60. Spende leisteten Christa Klemp und Mike Sabitzer. Und Heidi Baucke spendete an ihrem Geburtstag zum 50. Mal.

Von Thomas Westermann

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