Beide 10. Klassen der Gemeinschaftsschule schenken eine Feldstein-Sonnenuhr

In bleibender Erinnerung

+
Die beiden 10. Klassen, Elternvertreter und Sponsoren weihten gemeinsam die Sonnenuhr ein.

Seehausen. Die Wischestadt ist um eine Attraktion reicher. Junge Menschen stehen damit im Zusammenhang, die einen neuen Lebensabschnitt antreten werden: Es ist eine schöne Tradition, dass die Abgänger der Gemeinschaftsschule J. -J. Winckelmann aus Seehausen ihrer Schule ein bleibendes Geschenk hinterlassen.

Einige der Helfer und Sponsoren waren bei der Übergabe dabei.

Die beiden jetzigen 10. Klassen, die am Freitag ihren letzten Schultag vor den mündlichen Prüfungen hatten, warteten mit einem gewichtigen Geschenk am grünen Klassenzimmer auf. Der Ort war nicht von ungefähr bestimmt, denn als sie in der 5. Klasse erstmals diese Schule besuchten, entstand das Projekt vom Unterrichten im Grünen. Mit Hilfe des Elternaktivs und einiger Elternteile entstand die Idee für das Geschenk. Es sollte ein Gerät sein, an dem man erkennen kann, wie die Zeit vergeht. Da lag der Gedanke nach einer Sonnenuhr nahe. Nun begann die Suche nach einem geeigneten Feldstein in entsprechender Größe. Etliche Exemplare wurden von Sven Bieschewski und Sebastian Scholz in der Gemarkung Bretsch gesucht, bis der richtige Stein in der Nähe des Fernsehturmes gefunden wurde. Das Einverständnis des Besitzers von Grund und Boden lag vom Rittergutsbesitzer in Bretsch vor. Mit Hilfe der Mathe- Physiklehrerin ging es an die theoretischen Grundlagen eines solchen Zeitmessers. Der 1,6 t schwere Granitstein wurde freundlicherweise von einem Natursteinbetrieb in Geestgottberg bearbeitet und die „Windrose“ eingefräst. Den nötigen Gnomon (Schattenstab) sponserte eine große metallverarbeitende Firma aus Seehausen. Bei der symbolischen Übergabe dankten Schüler auch anderen Sponsoren, ohne die solch ein Geschenk nicht möglich gewesen wäre.

Von Walter Schaffer

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare