Blaulichtmuseum seit dieser Woche offen / Fünftägiges Spektakel Ende Juli

Ralf von Hagen: „Wir sind wieder da“

Fleischverkauf im DDR-Konsum
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Der ehemalige DDR-Konsum auf dem Blaulichtmuseumsgelände ist ein Besuchermagnet.
  • Thomas Westermann
    VonThomas Westermann
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Beuster. Ralf von Hagen, der Chef des Blaulichtmuseums in Beuster, ist etwas erleichtert. Seit Montag dieser Woche kann die Einrichtung am Burggraben wieder Besucher empfangen. „Wir sind wieder da.“ Geöffnet ist täglich von 10 bis 16 Uhr. Die Absicherung der Besuchszeiten übernehmen Mitglieder des Blaulichtmuseumsvereins.

Finanziell sind die Technikfreunde angeschlagen. Coronabedingt musste das Museum viele Monate schließen, damit brachen die Einnahmen in Größenordnungen weg. Doch nun gehe es endlich wieder los, freut sich von Hagen im Gespräch mit der AZ. Zudem gibt es in diesem Jahr wie schon 2020 die Blaulichttage. Dabei handelt es sich um ein fünftägiges Spektakel mit Sonderausstellungen Schauvorführungen und vielen Dingen mehr. Zum Vergleich: Vor der Pandemie gab es im Juli immer ein zweiwöchiges Blaulichtmuseumsfest, das aber wegen Corona nicht möglich ist.

Dennoch sollen die Blaulichttage ab Mittwoch, 21. Juli, bis Sonntag, 25. Juli, einen hohen Unterhaltungswert haben und Besucher anlocken. Details müssen noch abgesprochen werden. Auf alle Fälle werde die Feldbahn wieder fahren und das Schmiedefeuer entzündet, kündigt von Hagen vorab an. Er konnte einen jungen Schmied aus der Prignitz gewinnen, der das altehrwürdige Handwerk wieder aufleben lässt. Der junge Mann war vergangenes Jahr schon dabei und habe sich bewährt. Beusters Bäckermeister Olaf Buchholz wird im Buschbackofen leckeres Brot und Kuchen zubereiten. Und das Eiskombinat ist mit einer alten Eismaschine aus DDR-Zeiten vor Ort und bietet die süße Speise mit Zutaten an, die es im real existierenden Sozialismus gab.

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