Ausschuss empfiehlt Schäferei Schuster als Standort für E-Bike-Ladesäule

Beuster ist der klare Favorit

Schäferei Schuster in Beuster
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Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Tourismus favorisiert die Schäferei Schuster in Beuster als Standort für die E-Bike-Ladesäule.
  • Thomas Westermann
    vonThomas Westermann
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Seehausen. Die bisherige relativ kurzzeitige Mitgliedschaft der Verbandsgemeinde Seehausen in der Arbeitsgemeinschaft „Fahrradfreundliche Kommune“ hat sich ausgezahlt. Die Organisation finanziert eine Ladesäule für E-Bikes im Wertumfang von rund 2000 Euro, die demnächst – zum Beginn der Radlersaison – installiert werden soll.

Über den Standort diskutierten die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Tourismus der Verbandsgemeinde auf ihrer Sitzung am Montagabend. Allerdings konnte das Gremium nur eine Empfehlung abgeben, das letzte Wort hat der Verbandsgemeinderat. Doch wo steht die Säule optimal? Ausschussvorsitzender Dirk John hatte drei Vorschläge. Als erstes nannte er Beuster – entweder am Dorfplatz oder auf dem Gelände des Hofladens und des Cafés der Schäferei Schuster. Eine zweite Option wäre das Stadtzentrum von Seehausen. Und drittens erwähnte er den Bereich zwischen Wahrenberg und Wanzer. Priorität habe für ihn jedoch Beuster.

Da konnte Brigitte Packebusch, die in der Verbandsgemeinde unter anderem für Tourismus zuständig ist, nur beipflichten. Beuster habe neben der Schäferei Schuster das Rosengarten-Café, die einzigartige Stiftskirche St. Nikolaus und das Blaulichtmuseum. Zudem verlaufen dort vier Radwege. Sie führte bereits Gespräche mit Kerstin Schuster, die auf ihrem Hof eine E-Bike-Ladesäule begrüßen würde. „Das ist eine Superidee“, soll sie gesagt haben. Zudem wäre ein Stromanschluss vorhanden. Für diesen Standort kann sich auch Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth erwärmen. „Durch den vorhandenen Stromanschluss müssen wir nicht an anderer Stelle 2000 Euro investieren, um einen neuen zu verlegen.“ Der Verwaltungschef regte zudem an, im Verbandsgemeindehaushalt für das nächste Jahr Geld für zwei weitere Säulen einzustellen. Diese könnten dann in der Kernstadt Seehausen und im erwähnten Bereich zwischen Wahrenberg und Wanzer installiert werden.

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