Seehäuser DRK-Pflegeheim saniert Abwassersystem / „Leben auf der Baustelle so angenehm wie möglich“

„Bewohner müssen ihre Zimmer verlassen“

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Zu Baukosten von 14 Millionen D-Mark ist die Betreuungsstätte vor 25 Jahren eröffnet worden. 

ws Seehausen. Weil zu geplanten Bauarbeiten im DRK-Altenpflegeheim „Am Kaland“ Gerüchte kursieren, hat sich Leiterin Regine Roger-Knade an die Öffentlichkeit gewandt. Der Abwasserbereich des 1993 eröffneten Objektes wird kernsaniert.

„Das wird eine große Herausforderung“, sagt die Leiterin.

Von den umfangreichen Arbeiten „sind die Zimmer unserer Bewohner und der Küchentrakt betroffen“, erklärt die Verantwortliche. Installiert werden neue Abwasserrohre. Roger-Knade: „Für unsere Bewohner wird das eine große Herausforderung sein, denn sie müssen für einige Zeit ihre Zimmer verlassen und in andere Zimmer umziehen. All das geschieht aber mit Zustimmung der Betroffenen oder ihrer Angehörigen beziehungsweise der Betreuer.“

Auch der Heimbeirat sei informiert und mit dem Gremium sei die Problematik ausführlich besprochen worden. Trotz aller Rücksicht werde es Lärmbelästigungen geben, wie sie auf jeder Innenbaustelle auftreten würden.

„Wir, das Pflegeteam und die Heimleitung, werden alles Mögliche unternehmen, um unseren Bewohnern ihr Leben auf der Baustelle so angenehm wie möglich zu gestalten“, verspricht die Leiterin. Und hofft, dass die Vorfreude auf die neuen Bäder „kommende Unannehmlichkeiten übertönt“.

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