Neugestaltung des Gerätehausplatzes aus Hochwasserschädenbeseitigungsprogramm erst in 2018

Betonsteine für künftige Einsätze

Durch den Hochwassereinsatz im Juni 2013 hat der Platz am Feuerwehrgerätehaus in Seehausen gelitten. Die Neugestaltung mit Betonsteinpflaster erfolgt im Frühjahr 2018. Foto: Archiv/tw
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Durch den Hochwassereinsatz im Juni 2013 hat der Platz am Feuerwehrgerätehaus in Seehausen gelitten. Die Neugestaltung mit Betonsteinpflaster erfolgt im Frühjahr 2018. 

Seehausen. Die Beseitigung der Hochwasserschäden aus dem Jahr 2013 in der Hansestadt Seehausen und deren Ortsteilen ist nach vier Jahren immer noch nicht abgeschlossen. Vieles konnte mittlerweile auf den Weg gebracht werden, aber längst ist noch nicht alles fertig.

Dazu gehört beispielsweise das Gelände des Feuerwehrgerätehauses an der wischestädtischen Otto-Nuschke-Straße, das durch die schwere Technik beim Befüllen der Sandsäcke im Juni 2013 arg gelitten hat.

Ursprünglich sollte die Neugestaltung des Platzes in diesem Jahr erfolgen (die AZ berichtete). Doch es gab Verzögerungen, macht Bürgermeister Detlef Neumann auf AZ-Anfrage deutlich. So mussten unter anderem Gespräche mit den Nachbarn geführt werden, die sich länger als gedacht hinzogen. Doch nun sollen die Bauarbeiter im Frühjahr 2018 anrücken. Als Material komme Betonsteinpflaster zum Einsatz, so das Stadtoberhaupt. Als Alternative war Asphalt im Gespräch, doch sei das Steinpflaster nachhaltig stabiler und im Schadensfall leichter austauschbar. „Wir sind dann für das nächste Hochwasser gerüstet.“ Weitere Maßnahmen, die noch über das Förderprogramm zur Beseitigung der Hochwasserschäden in Angriff genommen werden, seien der Wirtschaftsweg zwischen der L 2 und der Arendseer Straße. Dabei werde auch die Zufahrt zur Wischelandhalle am Winckelmann-Platz neu gestaltet. Auf der Vorhabenliste stehen zudem die Strecken zwischen L 2 und Schönberg-Deich, die durch Deichbaumaßnahmen Schaden genommen haben, sowie der Spurbahnweg aus DDR-Zeiten in Klein Holzhausen.

Von Thomas Westermann

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