Gemeinde Aland will Ausbau des Weges zwischen Aulosen und Drösede in Angriff nehmen

Betonbahnen für Altmarkrundkurs

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Ein Beitrag zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur ist der Streckenausbau zwischen Aulosen und Drösede, den die Gemeinde Aland zügig anstrebt.

Aulosen/Drösede. Der ländliche Weg zwischen Aulosen und Drösede soll auf Vordermann gebracht werden. Das hat sich der Rat der Gemeinde Aland um Bürgermeister Hans Hildebrandt auf die Fahnen geschrieben.

Die Strecke ist nicht nur eine kurze Verbindung zwischen dem Ort in der Aland-Kommune und dem Dorf in der Gemeinde Zehrental, sondern erfüllt auch touristische Zwecke. Immerhin Radler nutzen den Weg gern, weil er Bestandteil des Altmarkrundkurses ist und sich auch in der Nähe des Grünen-Band-Radweges befindet. Realisiert werden soll der Streckenausbau über das RELE-Förderprogramm, das bis zum Jahr 2020 läuft.

Der Wegebau würde den Altmarkrundkurs aufwerten.

Die mögliche Förderung liegt bei 65 Prozent der Bruttobaukostensumme. Allerdings gebe es noch keine Kostenschätzung, sagte Bürgermeister Hildebrandt. Der Kommunalpolitiker gehe aber von über 100 000 Euro aus. Insgesamt hat der Weg, der mit Betonspurbahnen ausgebaut werden soll, eine Länge von 1720 Metern. Die Gemeinde Aland müsste eine Streckenlänge von 1311 Metern finanzieren. Ein Drittel der Strecke ist Eigentum der Gemeinde Zehrental mit Bürgermeister Uwe Seifert an der Spitze. Ein Ausbau des Weges ist demnach nur sinnvoll, wenn beide Gemeinden einen Ausbau beabsichtigen. Laut Hildebrandt haben die Zehrentaler ebenfalls Interesse daran.

Von Thomas Westermann

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