Stadt setzt auf bewährten Betreiber und plant Bau

Beton statt Edelstahl: Waldbad-Fans hoffen

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Ein Bad im Umbruch.

Seehausen. Die Wittenberger Bäder GmbH bleibt für weitere drei Jahre Betreiber des Waldbades in Seehausen. Die Entscheidung im nicht-öffentlichen Teil der Stadtratssitzung am Donnerstagabend ist einstimmig gefallen.

„Wir haben damit einen verlässlichen Partner, mit dem wir in die Zukunft gehen können“, sagt Bürgermeister Detlef Neumann (UWG) der AZ. Die ganz große Herausforderung bleibt: Die Kommune will und muss in die beliebte Freizeitstätte investieren, sonst droht irgendwann die Schließung. Eine noch ganz frische Idee: Es wird ein großes Becken aus Beton gegossen. Auf ein teures Becken aus Edelstahl wird verzichtet. „Damit wären wir bei einer Dreiviertel Million Euro und nicht mehr bei drei Millionen Euro.“

Neumann sieht einen Fortschritt, zumal die jahrelange Suche nach dem ganz großen Fördertopf bislang erfolglos blieb. Der Arbeitsgruppe unter Federführung von Dr. Walter Fiedler, dem Vorsitzenden des Waldbad-Fördervereins, sei damit vielleicht der entscheidende Gedanke gekommen. Natürlich sei Seehausen weiterhin auf Fördergeld angewiesen und müsste einen Eigenanteil aufbringen. Der jüngste Sanierungsplan umfasse auch die Filteranlage. Bauarbeiten könnten frühestens 2019 beginnen. „Wir brauchen Zeit.“

Von Marco Hertzfeld

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