Platz auf Feuerwehrgelände wird aus Mitteln zur Beseitigung der Hochwasserschäden neu gestaltet

Mit Beton für Einsatz gewappnet

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Das Gelände der Seehäuser Freiwilligen Feuerwehr hat nach dem Hochwassereinsatz im Juni 2013 arg gelitten. In diesem Jahr soll das Gelände mit Betonsteinpflaster über ein Landesförderprogramm neu gestaltet werden.

Seehausen. Nach fast vier Jahren sind die Hochwasserschäden vom Juni 2013 in der Verbandsgemeinde Seehausen immer noch nicht beseitigt. Doch es gehe stetig weiter, freut sich Seehausens Bürgermeister Detlef Neumann.

Und er kann sich über drei Maßnahmen freuen, die in diesem Jahr realisiert werden sollen.

Schon seit längerer Zeit liegt dem Stadtoberhaupt die Neugestaltung des Platzes der Seehäuser Freiwilligen Feuerwehr an der Otto-Nuschke-Straße am Herzen. Das Gelände hatte 2013 angesichts der dort angelieferten Sandmassen und der schweren Technik, die für den Abtransport der Säcke benötigt wurde, arg gelitten. Ein vom Land aufgelegtes Förderprogramm zur Beseitigung der Hochwasserschäden macht die Arbeiten nun möglich. „Das Gute daran, die Förderung beläuft sich auf 100 Prozent“, so der Bürgermeister. Planer Peter Pickler hat schon mal die vorbereitenden Arbeiten übernommen. Der Stendaler Ingenieur favorisiert für das Areal die Befestigung mit Betonsteinpflaster – und zwar zwölf Zentimeter stark. Der Gesamtaufbau bewegt sich dann auf 66 Zentimeter. Damit dürfte das Gelände für den nächsten Hochwassereinsatz gerüstet sein.

Zwei Straßen werden über das Förderprogramm im Seehäuser Ortsteil Beuster gebaut. Zum einen handelt es sich um die Ostorfer Straße mit rund 200 Metern Länge. Die Ausschreibung ist laut Pickler fertig. Man stehe in den Startlöchern. Eine weitere Strecke, etwa 155 Meter lang, ist in Oberkamps vorgesehen.

Von Thomas Westermann

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