Besuch des Seehäuser Rathauses vorerst nur nach Terminvergabe möglich

Für die Sicherheit der Bürger

Eingang zum Seehäuser Rathaus
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Das Seehäuser Rathaus und das Verwaltungsgebäude am Schwibbogen können ab heute nur nach vorheriger Terminvergabe betreten werden.
  • Thomas Westermann
    VonThomas Westermann
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Seehausen. Der öffentliche Besucherverkehr im Seehäuser Rathaus und im Verwaltungsgebäude am Schwibbogen ist seit heute eingeschränkt. Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth (Freie Wähler) reagiert damit auf die steigenden Inzidenzzahlen bei der vierten Welle der Corona-Pandemie.

Neuland betritt der Verwaltungschef damit allerdings nicht. Vor etwa einem Jahr gab es im Rathaus auch nur beschränkten Zutritt. Es werden wieder Termine vergeben, um die Wartebereiche vor den Amtsstuben zu entlasten. „Wir haben in der Vergangenheit beobachtet, dass Leute dort nicht die erforderlichen Abstände einhielten und haben nun Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Menschen ergriffen“, so der Aulosener. Die Verwaltungsarbeit werde dennoch nicht beeinträchtigt. Viele Dinge können die Bürgerinnen und Bürger erledigen, nachdem sie telefonisch einen Termin vereinbart haben. Es könne auch per Email kommuniziert werden. „Wir haben damit bei der damaligen eingeschränkten Öffnung gute Erfahrungen gemacht. Die Rufnummer zur Terminvergabe lautet übrigens (039386) 98 20. Die Kontaktdaten zu den jeweiligen Ansprechpartnern in den Ämtern sind im Internet unter www.Seehausen-altmark.de zu finden.“ Und nicht alles müsse gleich erledigt werden. Kloth bezeichnet als klassische Beispiele Personalausweis und Reisepass.

Nicht nur Bürger mit ihren Anliegen sollen geschützt werden, auch das Wohl der Mitarbeiter liegt dem Verwaltungschef sehr am Herzen. So gelte bei Gängen über die Flure Maskenpflicht. Verschiedene Beschäftigte seien auch im Homeoffice tätig. „Das soll nicht wochenlang praktiziert werden, aber einige Tage schon.“ Über die Zahl der Corona-Infizierten in der Verbandsgemeinde Seehausen ist Kloth nicht informiert. Aber es gebe verstärkt Fälle. Und Zeit zur Entwarnung könne noch längst nicht gegeben werden. „Der Winter fängt erst an.“ Diesbezüglich appelliert der Bürgermeister an die Einwohner, Impfangebote zu nutzen und nennt einen weiteren Termin. Das mobile Impfteam des Landkreises Stendal steht am Donnerstag, 2. Dezember, von 10 bis 18 Uhr im Seehäuser Feuerwehrgerätehaus an der Otto-Nuschke-Straße für Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen bereit.

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