Auf Kritik von Einwohnern wird reagiert

Bauarbeiten an der B 189 sollen beschleunigt werden: Baufirma nun auch sonnabends aktiv

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Um eine Verkehrsberuhigung auf der Umleitungsstrecke wie hier in Drüsedau zu erreichen, gibt es seit Montag verstärkt Geschwindigkeitskontrollen.

Drüsedau – Die Einwohner in Drüsedau und weiteren Orten der Gemeinde Altmärkische Höhe sowie der Einheitsgemeinde Osterburg sind genervt vom Umleitungsverkehr angesichts der Bauarbeiten auf der B 189 und fordern Entlastungsmaßnahmen (die AZ berichtete).

Nun erging Antwort an die Initiatoren Henning Horzetzky aus Drüsedau und Claudia Schulz aus Dewitz.

Manfred Krüger, Chef des Landesstraßenbaubetriebes, Regionalbereich Nord, informierte, dass die Kontrollen durch die Polizei und den Messwagen des Landkreises Stendal seit Montag verstärkt worden seien. Zudem habe die tätige Baufirma veranlasst, auch sonnabends weiter aktiv zu arbeiten, sodass das Bauende der Maßnahme nochmals nach vorn gezogen werden konnte – aktuell auf den 12. August. Die erste Planung sah den Zeitraum Ende September vor.

Die Prüfung seitens der Landesstraßenbaubehörde, ob der Verkehr in den Nächten per Ampel durch die Baustelle geleitet werden könne, müsse abschlägig entschieden werden, da die Rotphase auf bis zu 20 Minuten ansteigen würde. Der Weg sei zu riskant und zu lang und man habe Bedenken, dass die Baustelle trotz der Rotphase einfach durchfahren werde und es zur Kollision kommen könnte, meint Krüger. Wie Horzetzky und Schulz von der Behörde weiter mitgeteilt wurde, war die Zahl der geblitzten Kraftwagen in den vergangenen Tagen sehr hoch – sowohl vom Messwagen des Landkreises Stendal als aus auch seitens der Polizeibeamten.

VON THOMAS WESTERMANN

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