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A 14: Bau des Kreisverkehrs beginnt diesen Monat

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Von: Thomas Westermann

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Die Grünfläche, wo später der Kreisverkehr entsteht.
Nach etwa 15 Jahren Diskussion soll in diesem Monat der Bau des Kreisverkehrs in Seehausen beginnen. Kraftfahrer müssen dann Umleitungen in Kauf nehmen. © Westermann, Thomas

Nach mindestens 15 Jahren Diskussion wird der Kreisverkehr in Seehausen in diesem Jahr endlich gebaut. Würde der Bau der A 14 nicht vor der Tür stehen, wären die Arbeiten wohl noch nicht umgesetzt worden, mutmaßten wischestädtische Kommunalpolitiker im Februar.

Seehausen - Letztlich dient der Kreisel als Zubringer auf und von der Autobahn 14. Die Arbeiten sollen in diesem Monat starten. Bauherr ist die Landesstraßenbaubehörde. Circa neun Monate werden für das Vorhaben veranschlagt.

Im Zuge der Tätigkeit soll der dort vorhandene Geh- und Radweg südlich der Landesstraße 2 verbreitert und bis zur Zufahrt zum Gewerbegebiet „Die langen Stücke“ verlängert werden. Kraftfahrer müssen sich auf Umleitungsstrecken einstellen, weil der Kreiselbau bei Vollsperrung erfolgt. Um die Beeinträchtigungen des Busverkehrs zu minimieren, wird die Umleitung in zwei Abschnitte geteilt. In beiden Abschnitten ist die L 2 „Vor dem Mühlentor“ ab dem Abzweig der K 1020 gesperrt.

Im ersten Abschnitt kann der Verkehr der K 1020 aus und in Richtung Geestgottberg zur L 2 in und aus Richtung Bundesstraße 189 über einen Bypass abfließen. Dies wird über eine Lichtsignalanlage geregelt. Der Bus kann in beiden Richtungen die Gemeindestraße „Am Umfluter“ befahren. Der Durchgangsverkehr der L 2 wird in beiden Richtungen über die K 1020/B 189 umgeleitet.

Im zweiten Abschnitt nutzt der Bus die Gemeindestraße nach Nienfelde. Die K 1020 ist ab der Einmündung nach Nienfelde gesperrt. Der Verkehr aus Richtung Esack wird ab dem Knoten K 1020/K 1453 nach Geestgottberg und von dort über die Gemeindestraße zur B 189 umgeleitet. Der Durchgangsverkehr der L 2 wird – wie bereits im ersten Abschnitt – in beiden Richtungen über die K 1020/B 189 geführt.

Eine Zuwegung zum bereits erwähnten Gewerbegebiet und zu den Wohngebäuden nördlich der L 2 ist nur aus Richtung der B 189 möglich. Die Zufahrt zum LHW-Stützpunkt befindet sich innerhalb der Baustelle. Im ersten Abschnitt erfolgt die Zuwegung über den genannten Bypass. Im zweiten soll eine Zufahrt nur über eine provisorische Anbindung an die L 2 Richtung Bundesstraße 189 möglich sein.

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