Neugestaltung der Breiten Straße in Vorbereitung / Baubeginn voraussichtlich 2015

Bald flotte Fahrt statt Holperpiste

Die Vorbereitungen für die Neugestaltung der Breiten Straße laufen. Baustart ist voraussichtlich 2015.
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Die Vorbereitungen für die Neugestaltung der Breiten Straße laufen. Baustart ist voraussichtlich 2015.

Beuster. Der idyllische Seehäuser Ortsteil Beuster hat viel zu bieten. Beliebte touristische Anziehungspunkte sind beispielsweise das Blaulichtmuseum und die St. -Nikolaus-Kirche.

Was aber sowohl Ausflüglern als auch Einheimischen überhaupt keine Freude macht, ist die Fahrt auf der holprigen Breiten Straße, der Hauptstraße durch das Dorf. Doch nun kommt Bewegung in die Angelegenheit, zumindest für das gut 200 Meter lange Teilstück zwischen Kirchstraße und der bereits befestigten Deichstraße, für das die Hansestadt Seehausen verantwortlich ist. Laut einer Kostenschätzung vor einiger Zeit belief sich die Summe für die Neugestaltung auf 285 000 Euro. Nachdem ein Architekturbüro aus Havelberg – das auch die Dorferneuerung in Beuster begleitete – mit den Planungen beauftragt worden war, schnellte die Bausumme auf 385 000 Euro in die Höhe. Für die klamme Kasse der Hansestadt zu viel. Also wurde sich zusammengesetzt, um nach Einsparungen zu suchen. Nun werden Kosten in Höhe von 270 000 Euro erwartet.

Die Straße wird auf eine Breite von fünf Metern ausgebaut, ein angrenzender 1,50 Meter breiter Gehweg schließt sich an. Als Pflaster werden Materialien verwendet, die sich schon in einigen Straßen des Ortes bewährt haben. Nach Auffassung der Bauausschussmitglieder sollen die vorhandenen Steine im Ort verbleiben und eventuell für die Gestaltung der Auffahrten eingesetzt werden. Wann die Arbeiten beginnen, ist noch ungewiss. Bauamtsleiter Guido Mertens rechnet erst im nächsten Jahr damit. Gewiss ist indes, dass die anwohnenden Grundstückseigentümer durch Straßenausbaubeiträge zur Kasse gebeten werden. Diesbezüglich ist eine Infoveranstaltung für die Bürger geplant, bei denen vermittelt werden soll, mit welchen Summen sie zu rechnen haben. Wann der etwas längere Abschnitt zwischen Kirchstraße bis zur Brücke in Richtung Esack begonnen wird, steht noch nicht fest. Dafür ist der Landkreis Stendal zuständig.

Von Thomas Westermann 

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