Horte in Seehausen und Groß Garz arbeiten sogar mit Ausnahmegenehmigungen

Baby-Boom sorgt für volle Kitas

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Die Kindereinrichtungen in der Verbandsgemeinde Seehausen seien sehr gut ausgelastet, freut sich Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth. Allerdings gibt es mit der Schließung der Aulosener Kita „Aland-Zwerge“ auch einen Wermutstropfen.

Seehausen. Viele Kinder sorgen für gut ausgelastete Kindertagesstätten in der Verbandsgemeinde Seehausen. Das freut insbesondere auch Bürgermeister Rüdiger Kloth.

Der Verwaltungschef bewertet die Situation in den zehn Kitas, zwei Horten und den beiden Grundschulen als „sehr positiv“. 

Die Auslastung sei sehr gut, und einige Tagesstätten haben sogar ihre Kapazitätsgrenzen erreicht. Das Gleiche gelte für die Horte in Seehausen und Groß Garz, „wo wir wegen der gestiegenen Kinderzahlen sogar mit Ausnahmegenehmigungen arbeiten müssen“. 

Der Aulosener weiter: „Diese positive Entwicklung entspricht nicht dem, was uns Prognosen über die Bevölkerungsentwicklung in der Vergangenheit immer sagen wollten. Und das wiederum beweist, dass man mit der Schließung solcher Einrichtungen sehr vorsichtig sein muss. Vor einigen Jahren konnte beispielsweise die Schließung der Groß Garzer Grundschule gerade noch abgewendet werden und heute sehe ich den Bestand dieser Schule mittelfristig als gesichert an.“ In diesem sozialen Bereich seien sie sehr gut aufgestellt. Die Qualität der Einrichtungen könne sich sehen lassen, denn die mehr als 70 Erzieherinnen und Erzieher leisten eine gute Arbeit, ist Kloth überzeugt. Der durch Kornelia Krüger geleitete Fachkreis trage dazu maßgeblich bei.

Einen Wermutstropfen gibt es in Sachen Kinderbetreuung dennoch in der Verbandsgemeinde. Im vergangenen Jahr musste die Aulosener Kita „Aland-Zwerge“ schließen. „Dort ging die Anzahl der Kinderanmeldungen so stark zurück, dass ein Betrieb der Einrichtung durch den Trägerverein nicht mehr möglich war“, so Kloth.

Von Thomas Westermann

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