Nur 12.600 Gäste in dieser Saison

Herbstliches Wetter sorgt für Besucherschwund im Seehäuser Waldbad

Arbeitseinsatz im Seehäuser Waldbad
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Zum traditionellen Arbeitseinsatz zur Winterfestmachung des Seehäuser Waldbades hatte der Förderverein eingeladen.
  • Thomas Westermann
    VonThomas Westermann
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Seehausen. Die Badesaison im Seehäuser Waldbad ist beendet. Der Fördervereinsvorsitzende für die beliebe Freizeitstätte im Schillerhain, Dr. Walter Fiedler, zieht eine erste Bilanz.

Der Arzt im Ruhestand spricht von einer „durchwachsenen Saison“. „Der Juni war sehr gut, aber ab 15. Juli wurde es Herbst. Man muss bedauerlicherweise sagen, dass es nur anderthalb Monate eine Badesaison gab.“ Gezählt wurden 12 600 Besucher. Das seien durchschnittlich rund 5000 Badegäste weniger. Anfangs gab es auch drei Schwimmkurse. Zwei weitere waren im August geplant, die jedoch aufgrund der kalten Witterung ausfallen mussten. Allerdings sollen diese in der Wittenberger Schwimmhalle nachgeholt werden. Das sicherte die Bäder GmbH in der Elbestadt zu, die auch das Seehäuser Waldbad betreibt. Positiv schätzte Dr. Fiedler das Training von Gruppen aus Potsdam und Halle im Seehäuser Bad ein. Die Schwimmer wollten einst in der Osterburger Landessportschule trainieren, doch war die dortige Halle aufgrund von Mängeln geschlossen. So sind sie nach Seehausen gekommen. Nun sei angedacht, für künftige derartige Aktivitäten eine Kooperationsvereinbarung mit der Landessportschule abzuschließen. Der 77-Jährige wertete ferner den Langschwimmerwettbewerb mit 31 Teilnehmern aus, die insgesamt fast 1000 Kilometer geschwommen sind. Bei der Jugend kam der siebenjährige Finn Parkitny mit 67 geschwommenen Kilometern auf Platz eins, gefolgt von Larissa Hohmeyer und Ruth Sandner. Mit 91 Kilometern siegte Peter Sandner bei den Männern, Platz zwei belegte Mathias Ulrich, auf Rang drei kam Winfried Schreck. Das Rennen bei den Damen bis 70 Jahre machte Doris Schöfisch mit 105,6 Kilometern. Es folgten Ella Hohmeyer und Ingrid Holzäpfel. Der erste Platz bei den Frauen über 70 Jahre ging an Sigrid Sandner mit 61,5 Kilometern, gefolgt von Gisela Klinger. Den dritten Platz teilen sich Silvia Schlißke und Brigitte Seidel, die beide jeweils 51,6 Kilometer geschwommen sind.

Sonst übliche Aktionen wie Neptunfest und Volleyballturnier mussten in diesem Jahr coronabedingt ausfallen. „Wir hoffen, nächstes Jahr wieder aktiv werden zu können“, so der Chef-Förderer, der sich zudem über die sehr gute Zusammenarbeit von vier Partnern freut. Dazu gehören die Stadt Seehausen, die Bäder GmbH, Daniel Lange als Betreiber der Waldbad-Gaststätte und des Radlerhotels und der Förderverein.

Am Freitag war auch ein traditioneller Arbeitseinsatz zur Winterfestmachung angesagt. Circa 30 Personen fanden sich dazu ein. Dabei waren nicht nur die Mitglieder des Fördervereins, sondern auch Freunde des Waldbades, die regelmäßig zum Schwimmen kommen.

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