„Neustart Kultur“ macht Investition im Turmuhrenmuseum möglich

Attraktiver durch Audioguide

Mann an einer Turmuhr in Seehausen
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Günther Haut bei der Wartung der Turmuhr, die direkt am Eingang des Museums in Seehausen steht.
  • Thomas Westermann
    VonThomas Westermann
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Nach gefühlt ewiger Schließung aufgrund der Corona-Pandemie ist das einzigartige Turmuhrenmuseum an der Seehäuser Mühlenstraße am Wochenende wieder geöffnet. Darüber freut sich besonders Günther Haut, Vorsitzender des Vereins für die museale Einrichtung. Besucher werden sonnabends von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr erwartet. Sonntags ist die Tür von 14 bis 16 Uhr offen. Zudem können weitere Termine vereinbart werden.

Vorsitzender Haut kündigt gegenüber der AZ ein attraktives Angebot in nächster Zeit für die Besucher an – einen Audioguide für das Turmuhrenmuseum. Auf die Idee ist der Schatzmeister des Vereins, Henning Zühlsdorff, gekommen, der ein Förderprogramm dafür gefunden hat. Der Deutsche Verband für Archäologie (DVA) als Projektträger für das Programm „Neustart Kultur“ hat bestätigt, dass die Maßnahme umgesetzt werden kann. Beantragt wurden 6851 Euro für einen Audioguide über 15 Stationen. Der Verein steuerte 137,02 Euro an Eigenmitteln bei.

Günther Haut ließ zudem das Coronajahr 2020 Revue passieren. So lief im Frühjahr des vergangenen Jahres eine Bundesfreiwilligendienstmaßnahme aus. Das sei ein Grund dafür, dass das Museum derzeit nur am Wochenende geöffnet werden kann. Im April konnte sich der Vorsitzende über kurzzeitige Verstärkung freuen. Ein Praktikant aus Hamburg, ein Uhrmacher, machte unter anderem die Turmuhr an der Mühlenstraße flott, die überholt werden musste.

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