Liedermacher- und Kleinkunstfestival begeistert Publikum in Wischelandhalle

Von Artistik bis Tanz

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Das dritte Liedermacher- und Kleinkunstfestival war erneut ein voller Erfolg. Zum Auftakt gab die Formation „Chapeau“ ihre „Antipädagogischen Hinweise“. „Max und Moritz“ und der „Struwwelpeter“ spielten dabei eine besondere Rolle.

Seehausen. Eine rundum gelungene Sache war das dritte Liedermacher- und Kleinkunstfestival vorgestern Abend in der Seehäuser Wischelandhalle. Die Besucher hatten bei der Mischung aus Musik, Tanz und Artistik ihren Spaß.

Den Auftakt machte die Formation „Chapeau“, bestehend aus Max Heckel, Tabiha Harzer und Aron Thalis, die ihre „Antipädagogischen Hinweise“ dem Publikum zelebrierten. Das Trio interpretierte die Klassiker „Max und Moritz“ und den „Struwwelpeter“ vollkommen neu. Nach mehreren Liedern machten die Musiker Platz für die Geschwister Jonas und Tabea Gagelmann aus Krüden. Die beiden jungen Tänzer haben 2012 den Vize-Weltmeistertitel der Junioren errungen, sind Deutsche Meister der Junioren und erreichten im vergangenen Jahr bei der Live-Fernsehshow „Got do dance“ das Halbfinale. Beide glänzten mit Rock’n’Roll-Einlagen. Die Macher des Abends waren die Herren der Gruppe „Nobody Knows“, die mit alten und neuen Songs das Publikum begeisterten und immer eine volle Tanzfläche garantierten. Für artistische Einlagen, humoristisch gewürzt, sorgte der gebürtige Bayer und nun Wahl-Berliner Thomas Endel. Mit 15 Jahren startete er seine Karriere. In Seehausen zeigte Endel am Sonnabend Jonglagen und eine Feuershow. Ein Tag zuvor hatte der Artist einen Auftritt beim Bundespresseball in Berlin, wie er im AZ-Gespräch sagte. Mit der Band „Friling“ ging das dritte Festival zu Ende, bei dem unter anderen auch Kunstwerke käuflich erworben werden konnten, beispielsweise von der Hobbymalerin Brigitte Lobenstein aus Deutsch.

Von Thomas Westermann

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