Straßenbehörde lässt Bäume pflegen / Wetter für Arbeiten günstig

Altmark: Weiden in Neukirchen wurde der Kopf geschnitten

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Fachmännisch geschnitten ist der Kröpfweidenbestand in der Nähe der Abfahrt nach Kleinholzhausen.

Neukirchen – Während der Süden im Schneechaos versinkt, eignet sich die Witterung in der Altmark zum Verschneiden von Gehölzen und Bäumen.

Auch an der Landstraße 2 laufen im Moment Schnittmaßnahmen. Der fachgerechten Pflege und Erhaltung der Bestände an den Straßen kommt aus Sicht der Verkehrssicherheitspflicht, der verkehrsbautechnischen sowie der landschaftspflegerischen Funktion eine erhebliche Bedeutung zu.

Stärkere Weidenäste, die nicht geschreddert werden, holten sich Privatpersonen als Brennholz ab. Fotos: schaffer

An der L 2 zwischen dem Neuhof und Neukirchen befinden sich neben den Apfelbäumen auch viele Weiden, die das Landschaftsbild prägen. Diese müssen regelmäßig alle fünf bis sechs Jahre gekröpft werden, damit sie nicht durch das Gewicht der langen Äste auseinanderbrechen. 

An den Kröpfweiden: Geschäftsführer Uwe Hofmann (r.) und Mitarbeiter Andreas Behrend.

Mit diesen Arbeiten sind zurzeit der Geschäftsführer und ein Mitarbeiter einer Seehäuser Gärtnerei beschäftigt. Die Männer arbeiten schon seit einigen Jahren im Auftrag der Landesstraßenbehörde.

Die anfallenden Äste wurden rechtwinklig zur Fahrbahn gelegt und sollten in den nächsten Tagen geschreddert werden. Die dickeren Stücke aus der Arbeit entlang der Straße zwischen dem Schönberger Neuhof und Neukirchen in der Altmärkischen Wische konnten sich nach Vereinbarung mit der Gärtnerei Privatpersonen als Brennholz aneignen.

VON WALTER SCHAFFER

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