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Auf dem Weg zur grünen Gemeinde

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Von: Thomas Westermann

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Dorfgemeinschaftshaus in Krüden
Auf dem Dach des Dorfgemeinschaftshauses an der Krüdener Hauptstraße könnte Solartechnik für die umweltfreundliche Stromgewinnung installiert werden. © Westermann

Aland. Die Gemeinde Aland möchte auf umweltfreundliche Energiegewinnung setzen. Konkret geht es um Fotovoltaikanlagen auf kommunalen Flächen und auf gemeindeeigenen Gebäuden. Bürgermeister Hans Hildebrandt sagte im Gespräch mit der AZ, dass sich der Gemeinderat schon seit einigen Jahren mit der Thematik beschäftige, doch nun könnte die Solarenergie konkrete Formen annehmen.

Das Gemeindeoberhaupt weiß von einer aktuellen Studie, dass Deutschland genug Fläche für 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien habe. Eine Analyse gehe davon aus, dass für die Energiewende maximal 2,5 Prozent der Landesfläche benötigt werden. Und da möchten Bürgermeister und Gemeinderäte gern ihren Beitrag leisten. Kommunalpolitiker Hildebrandt wünscht sich Solartechnik auf möglichst vielen Häusern. Er schlägt beispielsweise das Dorfgemeinschaftsgebäude und die Sporthalle in Krüden sowie die Festscheune in Pollitz vor. „Wir müssen endlich Solar auf die Dächer bringen.“ In Vize-Bürgermeister André Solloch hat der Krüdener einen engagierten Mitstreiter gefunden und freut sich über dessen Unterstützung. Verhandlungen mit Unternehmen sollen geführt werden. Eines habe sich schon die kommunalen Gebäude angeschaut. „Demnächst müssen die Grundlagen für die Umsetzung geschaffen werden. Wie und wo soll der Strom eingespeist werden? Und wie sieht es mit der Vergütung für die Gemeinde aus?“ Fragen, die geklärt werden müssen, so Hildebrandt, der die gewonnene Energie teils für die Kommune nutzen möchte. Er denkt beispielsweise an Flutlicht für den Krüdener Sportplatz.

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