Rück- und Ausblick der Krankenhaus-Geschäftsführung

5205 Fälle im Jahr 2011 behandelt

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Agaplesion-Diakoniekrankenhaus-Geschäftsführerin Maria Theis und der Ärztliche Direktor Dr. Andreas Eckmann haben sich für dieses Jahr viel vorgenommen.

Seehausen. Das Seehäuser Agaplesion-Diakoniekrankenhaus zählt mit rund 160 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern in der Region. Geprägt war die medizinische Einrichtung am Dr. -Albert-Steinert-Platz im vergangenen Jahr von personellen Veränderungen.

So verließ der langjährige Geschäftsführer Christoph Maier das Haus. An seiner Stelle rückte Maria Theis nach, die vorgestern gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor Dr. Andreas Eckmann auf das vergangene Jahr zurückblickte und einen Ausblick auf 2012 gab. So konnte im Juli 2011 die ausgeschriebene Position des Chefarztes für die Chirurgische Abteilung mit Dr. Georg Federmann besetzt werden. Abschied nehmen hieß es für Pflegedienstleiterin Henrike Fiedler, die in den wohlverdienten Ruhestand ging. Die Nachfolge trat Nicole Hinkelmann an.

Zugenommen hat die Anzahl der stationären Fälle. Waren es im Jahr 2010 noch 5003 so stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf 5205 an. Ein Grund darin sieht Dr. Andreas Eckmann in der immer älter werdenden Bevölkerung, die sich verschiedenen medizinischen Behandlungen unterziehen müsse. Seit Juli des vergangenen Jahres hat auch das Krankenhaus eine sogenannte D-Arzt-Zulassung. So ist Dr. Olaf Schrank, Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie, als Durchgangsarzt von den Berufsgenossenschaften zugelassen worden, um die Behandlung von Unfallverletzten nach Schul-, Wege- und Arbeitsunfällen vornehmen zu können. Der Mediziner behandelte in den vergangenen Monaten diesbezüglich circa 400 Fälle.

Auch für 2012 hat sich die Geschäftsführung einiges vorgenommen. So peilt die Einrichtung in Sachen Qualitätsmanagement die Zertifizierung der DIN-ISO 9000 und die Behandlung von 5400 Patienten an. Zudem soll das 120-jährige Bestehen des Krankenhauses am 8. September mit einem Tag der offenen Tür gefeiert werden. Auch das Leistungsspektrum der medizinischen Einrichtung soll um die Diabetes-Therapie Erweiterung finden. Ferner stehen Investitionen im Wertumfang von rund 200 000 Euro an – so beispielsweise für den Kauf eines mobilen Röntgengerätes, eines Ultraschallgerätes und von elektrischen Betten. Der Eigenmittelanteil des Agaplesion-Diakoniekrankenhauses beläuft sich dabei auf circa 80 000 Euro, berichtete Geschäftsführerin Maria Theis.

Von Thomas Westermann

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