A-14-Befürworter bereiten größere Aktion gemeinsam mit der IHK vor

„Feld den Gegnern nicht überlassen“

Dr. Walter Fiedler ist für den A-14-Bau und für den Bau der B 190n
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Seehausens Vize-Bürgermeister Dr. Walter Fiedler plant mit weiteren A-14-Befürwortern eine größere Aktion.
  • Thomas Westermann
    vonThomas Westermann
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Seehausen. Die Mehrheit in der Region soll für den A-14-Bau sein. Doch die hält sich bedeckt. Von den Befürwortern hört man nichts. Dagegen macht das Aktionsbündnis „Keine A 14“ mit verschiedenen Veranstaltungen im Seehäuser Raum mobil. Im Februar gab es eine Mahnwache auf dem wischestädtischen Postplatz, danach noch eine vor der Seehäuser Stadtratssitzung. Später lud die Gruppe zu einer Wanderung durch den Seehäuser Wald ein, der durch den Autobahnbau teilweise zerstört wird.

Auf einer Ausschusssitzung kündigte Seehausens Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth (FW) als Autobahnbefürworter an, dass er gemeinsam mit seinem Amtskollegen Nico Schulz (FW) in Osterburg und Seehausens Vize-Bürgermeister und Stadtratsmitglied Dr. Walter Fiedler über Aktionen nachdenke, um auf die Bedeutung und Wichtigkeit des A-14-Baues hinzuweisen.

Wie Dr. Fiedler auf AZ-Nachfrage sagte, sei eine größere Aktion vorgesehen. Eine erste Beratung dazu gab es schon. Mit ins Boot geholt werde dabei die Industrie- und Handelskammer (IHK) Magdeburg. Absprachen stehen diesbezüglich noch aus. In den vergangenen Jahren haben die Befürworter ihren Standpunkt beispielsweise mit Kundgebung und Autokorso an der Ampelkreuzung bei Seehausen und einer Aktion in Arendsee Ausdruck verliehen. Bei Letzterer ging es in erster Linie aber um die B 190n, die die A 39 und die A 14 verbinden soll. Zur geplanten neuen Aktion meint Dr. Fiedler: „Wir werden das Feld den Gegnern nicht allein überlassen und wollen zeigen, dass die Mehrheit für die A 14 ist.“

Indes macht das Aktionsbündnis „Keine A 14“ weiter. Am 30. März sind Vertreter mit einem Infostand auf dem Seehäuser Wochenmarkt in der Zeit von 8 bis 14 Uhr präsent. Dann wird unter anderem folgende Frage von den Gegnern gestellt: „Warum und mit welchen Argumenten stellen wir uns quer gegen diese neue Anbindung?“ Eine Antwort darauf gebe es dann auf dem Postplatz, kündigen die Aktivisten an.

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