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Zweitakt-Sound an der Einheitsglocke

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Trabant- und IFA-Freunde mit den Trabi-Wölfen aus Wolfsburg vereint. Zum Abschluss der Ausfahrt wurde in der Volkswagen-Stadt gemeinsam gegrillt. © privat

Salzwedel - Von Holger Benecke . Die Trabant- und IFA-Freunde sind wieder an den Schauplatz der Ereignisse zurückgekehrt. Im vergangenen Jahr waren sie am 9. November der Show-Act bei der Einweihung der Friedensglocke zum Vereinigungstag am Mühlenmuseum in Gifhorn. Zum ersten Glockenschlag kurvte der altmärkische Club zusammen mit dem Trabi-Stammtisch Braunschweig in seinen Trabanten um den großen Klangkörper.

Sonnabend erschallten erneut Zweitaktklänge neben der Glocke: Die Trabant- und IFA-Freunde waren zurück. Zusammen mit den Braunschweigern und den Trabi-Wölfen aus Wolfsburg wurde die erste Ausfahrt in diesem Jahr gestaltet. Ziel war neben der Glocke das Mühlenmuseum in Gifhorn. Doch erst einmal gabs Geschenke: einen großen Ossi-Korb aus der Altmark für die Wessi-Trabi-Fahrer Lilli und Hans Brandt – alte Freunde aus Wolfsburg. Trabantfahren verbindet – auch über Landesgrenzen. IFAs kamen aber auch mit einem 311er (Matthias Simon) und zwei 353er Wartburg (Stephan Arnold mit Tourist und Delf Beißert mit Limousine) sowie mit einem Polski Fiat (Pohlmann). Vorneweg fuhren die Trabis: Günter und Birgit Probst, Rainer und Dorothea Zimmermann, Helmut und Hannelore Becker, Stefan Lehnecke (alle 601), Markus und Maren Brandt (601 Cabrio) sowie Hans und Lilli Brandt (1.1).

Außer dem Besuch im Gifhorner Mühlenmuseum stand noch ein Abstecher in die Volkswagen-Stadt auf dem Programm. Bei den Trabi-Wölfen hielt der Konvoi zur Kaffeepause. Anschließend ging es zurück in die Heimat.

Dort steht nun nach Saisonbeginn jede Menge auf dem Plan. Seit Januar wird bereits wieder geschraubt. Nächster Treff zum Trabi-Basteln ist am Karfreitg, 22. April, ab 9 Uhr an der Neutorstraße 44 bei Günter Probst. Interessenten und Zuschauer sind willkommen. In der Zweitakt-Werkstatt stehen derzeit ein 601 Kombi (Baujahr 1974), ein 601 Hycomat (Bj. 1990), eine 601 Limousine (Bj. 1989), eine 600 Limousine (Bj. 1962) sowie der Dreiachser B 1000. Zudem gelang es dem Club, ein Sahnestück zu ergattern: einen 601 de luxe mit nur 18 000 Kilometern auf der Uhr – zu DDR-Zeiten wären für solch ein Auto 14 000 Mark über den Schwarzmarkt-Tisch gegangen.

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