Mit den Sommerferien geht es los

Zwei Kreisel und zwei Brückenauffahrten sollen in Salzwedel saniert werden

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Der Lokschuppen-Kreisel (vorn), die beiden Auffahrten zur Brücke über die Amerika-Linie und der Schillerstraßenkreisel sollen ab Beginn der Sommerferien saniert werden. Der Verkehr von drei Bundesstraßen ist betroffen.

Salzwedel – „Wir planen, ab den Sommerferien die Straßenerhaltungsarbeiten am Kreisverkehr Schillerstraße und anschließend am Lokschuppen-Kreisel sowie an beiden Brückenrampen über die Bahn zu beginnen – in drei Bauphasen."

Das teilte Manfred Krüger, Regionalbereichsleiter Nord der Landesstraßenbaubehörde (LSBB) in Stendal auf Nachfrage der Altmark-Zeitung mit.

Die Absicht, den zerfahrenen Schillerstraßenkreisel wieder auf Vordermann zu bringen, ist nicht ganz neu. Dieses mit der Bahnübergangsbeseitigungsmaßnahme B 248 n / B 71 n – kurz BÜM – als anderthalbspuriger Versuchskreisel angelegte Bauwerk konnte diesen Ansprüchen nie richtig genügen. Zweispurig ging nicht, trotzdem versuchten Autofahrer das immer wieder. Deswegen wurde eine großzügige Sperrfläche um das noch großzügigere Rondell gezogen. Das ursprüngliche Experiment sei gescheitert, wie LSBB-Vertreter schon vor Jahren einräumten.

Nun soll mit der Schönheitskur auch ein erhöhter Innenring eingebaut werden. Für Lkw soll dieser überrollbar sein, schilderte der LSBB-Chef Einzelheiten.

Die Sommerferien beginnen in diesem Jahr am 16. Juli. Dann sollen auch die Tiefbauer in Salzwedel anrücken. Neben einer neuen Asphaltdeckschicht für beide Rondelle – Schillerstraßen- und Lokschuppen-Kreisel – wurden auch die zwischen den Kreisverkehren liegenden beidseitigen Auffahrten auf die Brücke über die Amerika-Linie in das Vorhaben mit einbezogen. Denn bei Erkundungen wurde festgestellt, dass an einigen Stellen auch die tiefer liegende Asphalttragschicht ausgetauscht werden muss.

Der überregionale Straßenverkehr, der auf drei Bundesstraßen (B 190, B 71, B 248) auf Salzwedel zurollt, soll während der Bauphase großräumig umgeleitet werden. Und zwar auf der B 190 von Arendsee kommend über die Käthe-Kollwitz-Straße zum Fuchsberg-Kreisel (B 71) und weiter zum Warthe-Kreisel (B 248) über Wieblitz und Groß Gerstedt nach Chüttlitz (B 71) und umgekehrt.

Der Stadtverkehr soll über die Ernst-Thälmann-Straße und den Schäferstegel in den nördlichen Teil der Hansestadt fließen. Bei Bedarf soll auch über die Brückenstraße umgeleitet werden. „Zurzeit wird untersucht, ob die Möglichkeit eines Provisoriums – eines zweiten Fahrstreifens – an der Aral-Tankstelle realisierbar ist und die Brückenstraße entlastet werden kann“, berichtete Manfred Krüger.

Die Aral-Tankstelle selbst soll auch während der Bauzeit über die Brückenstraße erreichbar sein.

VON HOLGER BENECKE

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