Zwei Friedhöfe in einer Hand

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Auf den Friedhöfen gibt es nach dem langen Winter viel zu tun – jede Menge Laub ist liegengeblieben. Zwölf Hektar Gottesacker müssen insgesamt gepflegt werden.

SALZWEDEL. Die Evangelischen Friedhöfe St. Katharinen und St. Marien sind in einer Hand. Seit Jahresbeginn werden sie gemeinsam bewirtschaftet und geleitet. Von Beatrix Koberstein

In der Hansestadt gibt es seit kurzer Zeit den Evangelischen Friedhofszweckverband Salzwedel. Auf Initiative der Kirchengemeinden St. Marien und St. Katharinen wurde beschlossen, die Friedhöfe unter einen Hut zu bringen. Ihre Namen „Neustädter Friedhof, (St. Katharinen) sowie „Altstädter Friedhof“ und „Böddenstedter Friedhof“ (St. Marien) bleiben bestehen.

„Die beiden Gemeinden wollen zeigen, wir machen etwas gemeinsam“, sagt Verbandsvorsitzender Wolfgang Hilbring auf AZ-Anfrage. Rund zweieinhalb Jahre habe die Vorbereitung gedauert. Seit dem 1. Januar 2010 kann der Verband arbeiten. In der Kirchenprovinz Sachsen ist es der zweite Zweckverband, der neu gegründet wurde. Sebastian Hempel – bislang Leiter des „Altstädter Friedhofs“ – leitet die Geschäfte des Zweckverbandes.

„Im Vordergrund steht die bessere Betreuung der Angehörigen“, betont der Geschäftsführer. Die Verwaltung arbeitet künftig nicht nur unter einem Dach, sie befindet sich auch auf dem Friedhof. Denn Sitz des Evangelischen Zweckverbandes ist die Friedhofsverwaltung am Böddenstedter Weg 4 (Altstädter Friedhof). Jahrelang war das Büro an der Katharinenkirche Anlaufstelle. Nun fällt ein Weg für die Angehörigen Verstorbener weg.

Sebastian Hempel ist montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr, dienstags zusätzlich von 14.30 bis 16 Uhr in seinem Büro bzw. unter & (0 39 01) 42 30 08 erreichbar. Wenn keiner ans Telefon geht, ist der Geschäftsführer auf dem zwölf Hektar großen Gottesacker unterwegs. Für dessen Pflege stehen etwa drei Leute zur Verfügung.

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