Altmarkkreis will Jobsuchenden mit sozialer Beratung und Gesundheitsaspekten helfen

Ziel: Zurück in den Arbeitsmarkt

Durch verschiedene Ansatzpunkte soll Langzeitarbeitslosen ein Weg aus der Jobsuche gezeigt werden.
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Durch verschiedene Ansatzpunkte soll Langzeitarbeitslosen ein Weg aus der Jobsuche gezeigt werden.
  • VonChristian Ziems
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Altmarkkreis. Von den derzeit 3471 Frauen und Männern im Altmarkkreis, die einen Job suchen, gelten 1407 als langzeitarbeitslos. Davon sind 48 Prozent länger als vier Jahre ohne Beschäftigung.

Das stimmt Verantwortliche des Altmarkreises und des dazugehörigen Jobcenters bedenklich. Es gibt mehrere Ansätze, um dies in Zeiten des Fachkräftemangels zu ändern.

Mit dem Landesprogramm „Stabilisierung und Teilhabe am Arbeitsleben“ sollen diese Altmärker wieder fit für die Anforderungen der Arbeitswelt gemacht werden. Denn wer mehrere Jahre ohne Job ist, gilt als schwer oder überhaupt nicht mehr vermittelbar. Mit einem Coach werden Grundlagen gelegt. Zunächst gilt es, Probleme, die zum Teil im sozialen Umfeld liegen (Sucht, Schulden), zu erkennen und zu beseitigen. Anschließend heißt es, einen passenden und vom Staat geförderten Arbeitsplatz zu bekommen. Mit Lohnkostenzuschüssen könnten dann private Firmen animiert werden, die Frauen und Männern wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt einzusetzen. Ein weiterer Ansatzpunkt ist das Thema Gesundheit. Das Jobcenter geht neue Wege. Die Arbeitslosen bekommen Hinweise auf Angebote von Krankenkassen. Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung sind dabei die tragenden Säulen.

Von Christian Ziems

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