Prioritätenliste umfasst auch Bahnübergänge

Das Ziel: Weniger Holperpisten im Kreis

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Die Ortsdurchfahrt Groß Chüden ist in einem schlechten Zustand. Der Altmarkkreis will 2016 einen Plan für den ersten Bauabschnitt erstellen lassen. 2017 könnte es losgehen.

Altmarkkreis. Pretzier-Riebau (25 159 Euro), Pretzier-Groß Chüden (10 683 Euro) und Rademin-Klein Gartz (25 159 Euro): Für den Ausbau dieser Bahnübergänge an der Amerika-Linie wird der Altmarkkreis zur Kasse gebeten.

Der Anteil den Gesamtkosten muss wohl aber noch nicht 2016 bezahlt werden. Denn die Bahn hat den zweigleisigen Ausbau an etlichen Bahnübergängen gestoppt, weil es Probleme mit der Tragfähigkeit gibt (AZ berichtete). Dies betrifft zwischen Stendal und Uelzen 16 Bahnübergänge.

Simone Dräger, bei der Kreisverwaltung zuständig für den Tiefbau, informierte den Bauausschuss über weitere Details. So sollten die begonnen Arbeiten, das zweite Gleis war an den Bahnübergängen bereits eingebaut, einfach so liegen gelassen werden. Konsequenz: Kraftfahrer hätten auf unbestimmte Zeit mit der Geschwindigkeitsbeschränkung von 10 km/h leben müssen. Doch der Altmarkkreis konnte erreichen, dass Asphaltschichten wieder für reibungslose Fahrt sorgen.

Simone Dräger nannte zudem weitere Projekte, für die allein der Kreis die Verantwortung trägt. Mit dabei ist der zweite Bauabschnitt in Kakerbeck Richtung Wustrewe (189 000 Euro). Zudem soll 2016 eine Brücke über die Purnitz bei Siedentramm gebaut werden. Dieses Vorhaben an der Kreisstraße 1393 wird rund 580 000 Euro kosten.

Mit einer Million wird beim Straßenbau von Dähre in Richtung Eickhorst gerechnet. Ein paar Kilometer weiter sollen ebenfalls Fachleute Holperpisten beseitigen. Die K1002 wird zwischen den Salzwedeler Ortsteilen Osterwohle und Bombeck auf Vordermann gebracht. Der erste Teil zwischen der Hansestadt und Osterwohle ist bereits fertig. Für den nun geplanten Bereich sind 365 000 Euro eingeplant. In dieser Region sind zudem einige Brücken marode. Die Planung für ein neues Bauwerk an der K1378 nahe Hestedt (alte Dumme) soll für 55 000 Euro auf den Weg gebracht werden. Auch für Groß Chüden wird ein Plan erstellt. Ziel ist es, die Grundlage für den ersten Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt zu schaffen.

Von Christian Ziems

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