Erfolg, Karriere, Natur, Kultur und Wirtschaft in einem Konzept

Ziel: Den Altmarkkreis besser vermarkten

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Eines der Plakate, mit dem für die Altmark geworben wurde. Im Rahmen des neuen Entwicklungskonzeptes soll aber auch dafür gesorgt werden, dass es sich bei den Sprüchen nicht um leere Versprechen handelt.

Salzwedel. 93 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 10 Millionen Euro wurden im Rahmen des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) in den vergangenen Jahren umgesetzt.

Dazu gehören der Altmark-Rundkurs für Radler, ein Biogassystem mit dem die Kindertagesstätte sowie die Turnhalle in Winterfeld betrieben werden sowie der regelmäßige Tag der Produktion für Schüler. Maßgeblich verantwortlich war der Regionalverein Altmark, der beide Kreise umfasst. Von dort kam auch der Anschub, der zur Gründung des Zweckverbandes Altmark führte.

Im Kreisbauausschuss ging es nun um die Zukunft. Ein neues Konzept hat mehrere Schwerpunkte. Anhand dieser können Projekte von Altmärkern entwickelt und zur Umsetzung Fördermittel beantragt werden. Ein Hauptaugenmerk liegt auf den Punkten Wirtschaft und Unternehmen. Dabei spielt die Werbekampagne Grüne Wiese eine Rolle. „Es ist natürlich wichtig, das nicht nur etwas versprochen wird, sondern Interessierte dies auch vorfinden“, so Björn Gäde, der gemeinsam mit Sibylle Paetow maßgeblich am ILEK mitgearbeitet hat. Ein Punkt ist schnelles Internet. Und dies möglichst an vielen Orten in der Altmark.

Beim Bereich Erfolg und Karriere geht es um die Frage, wie Fachkräfte in die Kreise geholt und junge Menschen gehalten werden können. Der Schutz von natürlichen Ressourcen wie Gewässern ist ein weiterer Kernpunkt. Dabei gibt es Nachholbedarf beim Nutzen und Vermarkten von vorhandenen Parks. Dies betrifft zum Beispiel den Lindenpark Arendsee und den Salzwedeler Park des Friedens.

Bauausschussmitglied Hans-Jörg Krause warb dafür, auch den Boden mehr zu schützen und zu verhindern, dass zu viel landwirtschaftliche Fläche minimiert wird. Dies wird beim Abschnitt Leben in der Altmark thematisiert. Dabei geht es auch um Rückbau von versiegelten Flächen. Genauso wie um mehr Lebensqualität im Alter. Weitere Ausschüsse und der Kreistag werden sich mit dem Entwicklungskonzept beschäftigen. Wie es dann bis 2020 umgesetzt werden kann, ist bislang noch nicht restlos geklärt. Auch der Landkreis Stendal wird bei dem Papier berücksichtigt.

Von Christian Ziems

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