Altmarkkreis weist auf Verbot hin / Traditionsveranstaltungen weiter möglich

Zeit der Gartenfeuer endet am 31. März

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Die beliebten Osterfeuer, wie hier an der Salzwedeler Flora, sind mit Genehmigung auch nach dem 31. März erlaubt. Für private Gärten und Grundstücke gilt aber: Ab dem 31. März ist Schluss.

Altmarkkreis. „Noch bis Dienstag, 31. März, gibt es im Altmarkkreis Salzwedel die Möglichkeit, pflanzliche Gartenabfälle montags bis sonnabends von 9 bis 17 Uhr zu verbrennen“, informierte Dr. Helmar Tepper, Sachgebietsleiter Abfallwirtschaft und Immissionsschutz.

Das Verbrennen darf allerdings nur auf dem Grundstück, wo die Materialien anfielen oder in unmittelbarer Nähe, erfolgen. Auch die Menge wird vom Gesetzgeber beschränkt. Maximal zwei Kubikmeter sind erlaubt. Das Kleinmaterial muss vorher umgeschichtet werden. Damit sollen Tiere die Möglichkeit der Flucht erhalten. „Beim Verbrennen der pflanzlichen Abfälle versteht es sich von selbst, dass das Feuer ständig von einer volljährigen Person unter Kontrolle gehalten wird. Funkenflug und erhebliche Rauchentwicklungen sind zu vermeiden. Außerdem darf die Stelle erst wieder verlassen werden, wenn Feuer sowie Glut erloschen sind“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Andere Abfälle wie Haus- und Sperrmülle, Überreste von Baustellen dürfen nicht ins Feuer. Bei Verstößen kann eine Geldbuße von bis zu 500 Euro die Folge sein. „Es sollte vorher geprüft werden, ob die Gartenabfälle nicht kompostiert oder anders verwertet werden können“, appelliert der Sachgebietsleiter. Eine kostenlose Abgabe ist auf den Abfallwirtschaftshöfen der Deponie GmbH des Kreises in Gardelegen sowie Cheine möglich. Zudem dürfen die Reste auch auf die städtischen Wirtschaftshöfe von Arendsee und Klötze gebracht werden.

Einige Feuer lodern allerdings auch nach dem 31. März im Altmarkkreis Salzwedel legal. Dabei handelt es sich um Traditionsveranstaltungen, die bei den Ordnungsämtern der zuständigen Kommunen angemeldet werden müssen. Diese sind als kleine Volksfeste ausgelegt und sollen nach einem alten Brauch den Winter endgültig vertreiben.

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