Weihnachtskonzert mit abwechslungsreichen Tupfern und klassischem Programm

Zaunkönige schauten hinter den Horizont

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Chorleiter Hermann Horenburg dirigierte nicht nur den Chor. Auch das Publikum wurde einbezogen und sang mit.

akö Salzwedel. Wenn ein Chor es schafft, den Zuhörer so in seinen Bann zu ziehen, dass dieser zeitweise nicht einmal bemerkt, wie kalt es eigentlich in der Mönchskirche ist, dann spricht das für den Klangkörper.

Die Zaunkönige haben dieses Kunststück bei ihrem Weihnachtskonzert scheinbar mühelos bewerkstelligt. Die Klasse des Chores ist seit Jahren ein Begriff. Dieses Niveau zu halten ist weder für den Chorleiter Hermann Horenburg, noch für die Frauen des Chors bestimmt nicht immer leicht.

Umso bemerkenswerter, dass sich das Ensemble eben nicht auf dem Bewährten ausruht, sondern immer wieder Akzente setzt und neue Stücke ins Repertoire aufnimmt. Und so waren neben Klassikern wie „Es ist ein Ros entsprungen“ oder „Kling Glöckchen“ auch für ein Weihnachtskonzert untypsische Stücke wie „Into the West“ und „Hinterm Horizont“ zu hören. Gerade die beiden letztgenannten forderten stimmlich so einiges von den Sängerinnen – doch wer die Zaunkönige kennt, der weiß, dass sie diese Aufgabe zu meistern wussten.

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