Turm sollte Anfang Juni übergeben werden / Geländer nicht vollständig

Zaun verhindert Weitblick über den Arendsee

Die Treppe zur neuen Sehenswürdigkeit in Zießau, dem Aussichtsturm am Weg zur Seebrücke, ist weiterhin gesperrt. Ein Zaun versperrt den Zugang. Bereits Anfang Juni sollte das Bauwerk übergeben werden.
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Die Treppe zur neuen Sehenswürdigkeit in Zießau, dem Aussichtsturm am Weg zur Seebrücke, ist weiterhin gesperrt. Ein Zaun versperrt den Zugang. Bereits Anfang Juni sollte das Bauwerk übergeben werden.

Zießau. Seit Wochen fahren und spazieren Arendseer und ihre Gäste auf der Promenade um den See – auch in der Hoffnung, den Zießauer Aussichtsturm besteigen zu können. Doch daraus wird noch nichts. Der Turm ist weiterhin gesperrt, weil er nicht fertig ist.

Wie Bauamtsleiterin Monika Leue auf Nachfrage der AZ erklärte, fehlt unter anderem ein Teil des Geländers. Es soll verzinkt werden. Die Arbeiten am Turm dauern noch einige Wochen. Nach Rücksprache mit Schrampes Ortsbürgermeister Arno Ungefroren soll es Ende Juni soweit sein. Dann wird es eine kleine Einweihung geben. Anschließend kann die Konstruktion von Interessierten bestiegen werden.

Die Sehenswürdigkeit in Zießau, die der Turm mal werden könnte, soll vor allem Touristen anziehen. Familien, so die Idee, denn die Initiativgruppe Spielplätze will direkt am Turm Geräte aufbauen (wir berichteten). Das wiederum steht den Interessen der Segler entgegen, die sich für die Seebrücke verantwortlich fühlen. Immer wieder haben sie mit Vandalismus zu kämpfen – die Brücke und die daran festgemachten Boote haben schon gelitten. So hatten sogar Unbekannte im vergangenen Jahr ein Feuer auf dem Holzboden entzündet. Glücklicherweise war nichts passiert.

Der Turm kann bis auf eine Höhe von rund acht Metern bestiegen werden. Abgesehen vom Aufstieg selbst ist aber ein Rundblick nicht möglich – auch die Sichtachse auf den Arendsee ist begrenzt. Das könnte sich noch ändern, wenn die Bäume vor dem Turm größer werden. Aber einer segnet gerade das Zeitliche – so dass Gäste Glück haben, auch in Zukunft einen Blick auf den See erhaschen zu können.

Wer sich den Aufstieg sparen will, kann auf die Seebrücke gehen und den See in seiner gesamten Breite betrachten.

Von Christian Ziems und Harry Güssefeld

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