Rekordverdächtig

Zahl der Briefwähler gegenüber 2017 um mehr als 40 Prozent übertroffen

Bundestagswahl - Stimmzettel Briefwahl
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Erst nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr werden am kommenden Sonntag, 26. September, die Stimmen ausgezählt.
  • VonArno Zähringer
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Die Zahl der Briefwähler für die Bundestagswahl am Sonntag in der Hansestadt Salzwedel hat sich gegenüber 2017 um mehr als 40 Prozent gesteigert. 3858 Menschen zogen es bislang vor, ihre Kreuze zu Hause zu machen.

Salzwedel - Auf ein historisches Hoch steuert die Hansestadt Salzwedel zu. Für die Bundestagswahl am kommenden Sonntag, 26. September, sind bereits 3858 Anträge auf Erteilung eines Wahlscheins zur Briefwahl gestellt worden (Stand Montag, 12 Uhr). Damit hat sich die Zahl derer, die ihr Votum per Brief abgeben, gegenüber der Wahl von 2017 um mehr als 40 Prozent gesteigert. Vor vier Jahren waren es 2720. Und noch immer können weitere Briefwähler dazukommen.

Damit liegt die Hansestadt voll im Trend. Denn seit Jahren steigt der Anteil der Briefwähler. Bei der Bundestagswahl dürfte er auch wegen Corona besonders hoch ausfallen. Denn Briefwahl ist für viele Menschen eine einfache und ideale Lösung, um ihr Votum abzugeben. Denn viele möchten pandemiebedingt lieber im heimischen Wohnzimmer als in der Wahlkabine vor Ort ihre Kreuze für den Kandidaten oder die Bewerberin ihres Vertrauens setzen.

Insgesamt sind in der Hansestadt Salzwedel am Sonntag 19 062 Wahlberechtigte dazu aufgerufen, ihre Stimme abzugeben und damit den 20. Bundestag zu wählen. „Dies kann in 26 Wahllokalen erfolgen. Der Ablauf der Bundestagswahl wird in Salzwedel von 236 Wahlhelfern organisiert“, teilt Andreas Köhler, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt, auf Anfrage der AZ mit. In dieser Zahl sind auch die notwendigen Ordner an den Eingängen zu den jeweiligen Wahlräumen enthalten. Gewählt werden kann am Wahlsonntag übrigens in der Zeit von 8 bis 18 Uhr.

Der Antrag zur Briefwahl sollte so früh wie möglich gestellt werden, spätestens aber bis zum Freitag, 24. September, 18 Uhr. Dann werden die Unterlagen aber nicht mehr per Post zugesandt, sondern müssen abgeholt werden.

Das Briefwahlbüro ist am Mittwoch von 8 bis 12, am Donnerstag von 8 bis 18, am Freitag von 8 bis 18 und am Sonnabend von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Es ist unter Telefon (03 901) 65 360 und unter (03 901) 65 361 zu erreichen.

Jeder Wähler hat übrigens zwei Stimmen: Mit der Erststimme wird der oder die Wahlkreisabgeordnete im Zuge der Direktwahl gewählt. Diese wird auf der linken Stimmzettelhälfte abgegeben. Mit der Zweitstimme, die auf der rechten Stimmzettelhälfte vergeben wird, wählt man die Landesliste einer Partei.

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