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Wünsche, Hoffnungen und Träume: AZ fragte bei Salzwedelern nach

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Von: Lydia Zahn, Armon Böhm

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Tina Beck hofft, dass das Jahr ruhig bleibt. © Benecke, Holger

Nun, wo sich das Jahr 2022 dem Ende neigt, fragte die AZ einige Salzwedeler nach ihren Wünschen für das neue Jahr 2023. Besonders zwei Dinge kamen dabei am häufigsten vor – der Wunsch nach Gesundheit und Frieden.

Salzwedel – Das Jahr 2022 neigt sich dem Ende zu. Von vielen als Krisenjahr bezeichnet, prägten diverse Negativschlagzeilen die vergangenen Monate. Pandemie, Krieg, Inflation und vieles mehr. Bleibt nur zu hoffen, dass es im kommenden Jahr besser wird. Was sich Salzwedeler für 2023 wünschen, hat die AZ erfragt. Dabei fiel auf, dass besonders zwei Dinge am häufigsten vorkamen.

„Ich wünsche mir, dass wir die Herausforderungen des nächsten Jahres hinter uns bringen können. Außerdem wünsche ich mir weiterhin gute Zusammenarbeit“, sagt Polizeichefin Tina Beck. Ebenfalls hofft sie auf ein ruhiges 2023.

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Jost Fischer wünscht sich Gesundheit. © Zahn, Lydia

Einer der wohl häufigsten Wünsche, so auch der von Jost Fischer, ist Gesundheit. Kein Wunder, bedenkt man, dass diese zu einem noch wichtigeren Gut geworden ist, nachdem die Pandemie und nun eine Erkältungswelle Deutschland in Atem halten. „Ich komme langsam in ein Alter, in dem ich mir auch für mich selbst Gesundheit und dass ich wohlauf bleibe wünsche“, sagt der Werbegemeinschaftschef. Er hofft zudem auf Frieden in Deutschland und der Region.

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Olaf Meining wünscht sich nur eins – Gesundheit. © Privat

Olaf Meining, Kämmerer und zukünftiger Bürgermeister der Stadt, hat nur einen Wunsch: „Man kann sich ja alles Mögliche zum neuen Jahr wünschen, aber bei mir ist es der Klassiker – Gesundheit. Und das wünsche ich allen Salzwedelern.“

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Andreas Leitel: Gesundheit und Frieden. © Zahn, Lydia

„Natürlich Gesundheit“, kommt Andreas Leitel, kommissarischer Leiter des Offenen Kanals Salzwedel, als Erstes in den Kopf. Weiter fügt er hinzu: „Auf jeden Fall wünsche ich mir noch, dass wir dahin kommen, dass Frieden in Europa sowie in der Welt herrscht. Wir haben über 70 Jahre Frieden in Europa gehabt, da müssen wir wieder hinkommen. Auch wenn es ein bisschen illusorisch sein mag.“

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Barbara Quast hofft auf weniger Bürokratie. © Zahn, Lydia

Ganz andere Wünsche äußert Barbara Quast. Die Diakonie-Leiterin träumt von weniger Bürokratie in Sachsen-Anhalt. „Für mich selbst wünsche ich mir mehr Freizeit. Das hängt auch mit dem ersten Wunsch zusammen. Ich muss viel meiner Arbeit ehrenamtlich machen, da ich in der bezahlten Zeit nicht fertig werde“, erzählt Babara Quast.

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Raik Ohlmeyer will Weltfrieden. © Zahn, Lydia

Weltfrieden ist das, wonach sich Raik Ohlmeyer sehnt. Der Vorsitzende des Tierparkfördervereins hofft, dass sich der Konflikt in der Ukraine auflöst und dass das Leben wieder für jeden erschwinglich wird und bleibt.

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Rainer Neitzel ist für Frieden in der Ukraine. © Zähringer, Arno

Auf seine Wünsche angesprochen, sagt „Leseland“-Inhaber Rainer Neitzel: „Na Frieden – ich hoffe, dass die Ukrainer in ihr Land zurückkehren können und man wieder zur Kommunikation anstelle von Waffen greift.“ Für sich selbst und sein Geschäft ist Neitzel zufrieden, wenn es im nächsten Jahr wieder so läuft wie in diesem. Ansonsten wünscht er sich mehr Menschlichkeit und dass die Leute nach Corona wieder mehr aufeinander zugehen.

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Heike Herrmann will Frieden für ihre Schüler. © Zahn, Lydia

„Die letzten Tage haben mich erkennen lassen, dass Gesundheit das Wichtigste ist. Deshalb wünsche ich mir diese und dass die Familie weiterhin so gut zusammenhält wie bisher“, sagt Heike Hermann, Schulleiterin der Lessing-Ganztagsschule. Außerdem ist es ihr Herzenswunsch, dass auch ihre ukrainischen Schüler Frieden finden. „Wenn man die Sorgen von ihnen hört, relativieren sich die eigenen Wünsche schon sehr.

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