Kreis muss auf Rettungszeiten achten und steht selbst unter Zeitdruck

Wenn jede Minute zählt

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André Lammek von der Klötzer DRK-Wache in einem Rettungstransportwagen. Der Rettungsdienst soll neu Vergeben werden. Die Vorbereitungen dauern Monate.

Salzwedel. Ein Rettungstransportwagen sollte in zwölf Minuten am Einsatzort sein und ein Notarzt in 20 Minuten – diese Maßgabe ist Grundlage für den Rettungsdienst. Dieser muss für den Altmarkkreis Salzwedel laut Gesetz neu vergeben werden.

Bewerben können sich zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz, Johanniter und Malteser aber auch private Unternehmen. Details dazu stellte Dezernent Hans Thiele während der Sitzung des Umweltausschusses am Montag vor. Der Kreis muss unter anderem dafür Sorge tragen, dass beim Auswahlverfahren alle Bedingungen öffentlich gemacht werden. Einen wichtigen Part haben die Krankenkassen, die für die Kosten des Rettungsdienstes aufkommen und immer wieder wirtschaftliche Maßstäbe ansetzen.

Dabei wird es auch um die Standorte der Rettungswagen sowie die vorhandene Technik gehen. Denn wenn sich zum Beispiel Straßenführungen ändern, können dadurch längere Wege für die Helfer entstehen und damit die Hilfsfristen eventuell nicht eingehalten werden.

Von Christian Ziems

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