Drachenboot-Wettbewerb in Salzwedeler Schwimmhalle

Bis das Wasser brodelt

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Die Arendseer gegen Recklinger (in Weiß): Erklärtes Ziel war es, das gegnerische Team mit starken Paddelschlägen voranzuschieben.

Salzwedel. In der Schwimmhalle der Hansestadt wurde am Sonnabend das sonst so stille Badewasser einmal so richtig durchgequirlt.

Von ambitionierten Teams mit kreativen Namen wie den „Drachenreitern“, „Blues Brothers“, „Altmark Haien“, „Pizzapiraten“ bis hin zu den „Baulöwen“ war alles zum nunmehr sechsten Altmark-Indoorcup in der Salzwedeler Halle erschienen, was in der Szene Rang und Namen hat und ließ das Wasser brodeln. 

Kurze Teambesprechung im Drachenboot.

Veranstalter war einmal mehr der Arendseer Drachenboot Verein (ADV). Eine tolle Abwechslung für die kalten, tristen Wintertage mit Spaßgarantie pur. Paddeln, bis das Wasser kocht, wobei die eigentliche Renndistanz nur wenige Meter betrug, dazu waren insgesamt 15 Teams angetreten, darunter zwei Frauen- und drei Jugendmannschaften. Erklärtes Ziel war es, das gegnerische Team mit starken Paddelschlägen voranzuschieben. Dazu gab es wieder Spaßwettkämpfe.

Am Ende holten die „Baulöwen“ aus Schwerin den Supercup mit Wanderpokal.
Dieter Hermann mit Sohn Linus (3).

Erneut war es ein winterlicher Wettkampftag, der seinesgleichen suchte: Insgesamt 16 Läufe galt es zu absolvieren. Dazu kamen zu den einzelnen Rennen noch die Vorläufe sowie der Jugendcup. Olaf Hummel und Moderator David Wuthe hielten als Mitveranstalter beim sechsten Indoor-Cup die Fäden in der Hand. Das spritzige Vergnügen der muskelbepackten und zum Teil fantasievoll tätowierten Drachenbootsportler erfolgte dabei wie immer jeweils in einem Boot, wo in entgegengesetzte Richtungen gepaddelt werden musste. Ziel war es, umgekehrt wie beim Tauziehen, das Heck des Gegners über eine Linie zu schieben. Am Ende holten die „Baulöwen“ aus Schwerin den Supercup mit Wanderpokal. Der Red-Dragons-Cup ging an die „Pizzapiraten“ aus Wittenburg bei Ludwigslust. Den ersten Platz in der Jugend-Kategorie ging an die „Altmark Haie“. Bei den Frauen hatten die „Pizzapiratinnen“ die Nase vorn.

Von Kai Zuber

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