Breitband: DNS-Net will in Salzwedel nicht doppelt bauen

Warten auf Pläne der Konkurrenz

Unversorgte Salzwedeler Ortsteile sollen ans Netz. Dieses Vorhaben verfolgt das Berliner Unternehmen DNS:Net. Foto: Archiv / hey
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Unversorgte Salzwedeler Ortsteile sollen ans Netz. Dieses Vorhaben verfolgt das Berliner Unternehmen DNS:Net.
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Salzwedel. Das Internet-Unternehmen DNS:Net plant weiterhin den Aufbau eines Breitband-Glasfasernetzes in unterversorgten Salzwedeler Ortsteilen.

Wie die Altmark-Zeitung gestern von DNS:Net-Projektleiter Thorsten Scholz erfuhr, gibt es zwischen dem Berliner Unternehmen und Konkurrent Telekom Gespräche über das weitere Vorgehen.

„Wir haben vergangene Woche schriftlich bei der Telekom angefragt, welche Ausbauten geplant sind“, so Scholz zur AZ. Nun warte DNS:Net auf die Antwort. Der Grund: „Es macht keinen Sinn, doppelt zu bauen“, erklärt Scholz. Ein Wettrüsten gegeneinander scheint damit ausgeschlossen.

Vielmehr ziele DNS:Net darauf ab zu erfahren, in welchen Orten die Telekom nicht ausbauen will. Außerdem wolle man noch abwarten, was der Zweckverband Breitband Altmark (ZBA), der hiesige Partner in Sachen altmarkweites Glasfasernetz, macht. Im Gebiet der Einheitsgemeinde Salzwedel ist der ZBA nicht aktiv, da diese kein Mitglied ist. Thorsten Scholz hatte im Februar während einer Pretzierer Ortschaftsratsversammlung dennoch einen Ausbau auch ohne ZBA ins Spiel gebracht. Die geplante, aber bislang aus organisatorischen Gründen nicht zustande gekommene Einwohnerversammlung zum Breitbandausbau soll noch kommen, versprach Thorsten Scholz.

Von Jens Heymann

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