E-Mails mit gefälschtem Absender und falsche Mitarbeiter am Telefon

AOK warnt vor Betrügern

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Wer eine Mail unter dem Betreff „AOK Deutschland / Offene Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung“ in seinem Postfach findet, sollte auf keinen Fall angeblich fällige Beträge nachzahlen, denn Absender und Kontodaten sind gefälscht.

Magdeburg / Altmark. Die AOK-Gesundheitskasse Sachsen-Anhalt warnt nicht nur vor betrügerischen E-Mails, die mit gefälschtem Absender im Namen der AOK versendet werden, sondern auch vor Betrügern, die am Telefon versuchen, an die Bankdaten von Versicherten zu gelangen.

Die Mails landen unter dem Betreff „AOK Deutschland / Offene Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung“ im Postfach. Darin werden die Empfänger aufgefordert, angeblich fällige Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung nachzuzahlen. „Diese Mails stammen nicht von der AOK, Absender und Kontodaten sind gefälscht“, teilt die AOK mit. Die Krankenkasse empfiehlt, die Mail zu löschen oder sie komplett zu ignorieren. Betroffene sollten auf keinen Fall Geld auf das angegebene Konto überweisen und auch nicht auf die Mail antworten, um den Betrügern nicht zu signalisieren, dass ihre Mailadresse aktiv ist.

Auch per Telefon versuchen derzeit Betrüger in der Altmark, an die Bankdaten von Versicherten zu gelangen. In den bislang bekannten Fällen haben Sie mit der Nummer 0208 306 797 088 bei Privatanschlüssen angerufen und wollten die Bankdaten abgleichen, um angebliche Überschüsse auszuzahlen.

Die AOK empfiehlt ihren Versicherten, solche Anrufe sofort zu beenden.

Wenn Mitarbeiter der AOK Sachsen-Anhalt Versicherte anrufen, erscheint im Telefondisplay entweder die einheitliche Servicenummer (0800) 226 5726 oder eine Magdeburger Nummer, die mit (0391) 2878 beginnt.

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