Seit vier Monaten nichts passiert / Ehemalige Ausflugsgaststätte ist erneut Abladeplatz / Gefährliche Ruine

„Waldschlösschen“ wieder Müllkippe

+
Gefahr in der Ruine: Das „Waldschlösschen“ in Niephagen steht wieder sperrangelweit offen.

hob Salzwedel. Es hat nicht lange gedauert und das Niep-hagener „Waldschlösschen“ war wieder offen. Nicht als Ausflugsgaststätte, sondern als Müllabladeplatz. Der Kreis hatte die verfallene Immobilie im Juli sichern lassen.

Als sogenannte Ersatzvornahme – sprich: 1150 Euro auf Kosten der Steuerzahler und mit der Hoffnung, das Geld irgendwann einmal wiederzubekommen. Hintergrund war die Gefahr, die von dem baufälligen und mit illegalem Müll vollgestopften Gelände ausgeht.

Der Zugang zum Saal ist wieder mit neuem Müll versperrt.

Passiert war das aber auch erst, nachdem der Tylsener Verein „Lebensraum Land“ Druck beim Kreis gemacht hatte und das erreichte, was Ortsbürgermeister Klaus-Dieter Schrader und auch seiner Vorgängerin Sabine Blümel bis dato nicht gelungen war. Bevor der Kreis in die Ersatzvornahme für die Eigentümerin des „Waldschlösschens“ ging, war diese seit 2013 immer wieder angemahnt worden – vergeblich. Und es dauerte keine zwei Monate, da waren die Bretter, mit denen Türen und Fenster vernagelt worden waren, gestohlen worden. Das war vor vier Monaten. Und wieder tut sich nichts. Bis auf weiteren Müll, der in und an der Ausflugsgaststätte erneut illegal abgeladen wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare