Salzwedel: Schwimmhalle länger offen / Freibad noch zu

Liestener Waldbad soll Zukunft haben

Nach dem Reinigen der Anlage – für die anstehende Saisoneröffnung sieht alles wieder schick aus. Fotos: privat
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Nach dem Reinigen der Anlage – für die anstehende Saisoneröffnung sieht alles wieder schick aus.
  • Holger Benecke
    VonHolger Benecke
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  • Jens Heymann
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hob / hey Salzwedel / Liesten. Die Salzwedeler Schwimmhalle wird in diesem Jahr länger auf sein, das Freibad später aufgemacht werden. Das verkündete Bürgermeisterin Sabine Blümel gestern Abend während der Stadtratssitzung.

Statt bis zum 30. April ist nun bis zum 14. Mai überdachter Schwimmbetrieb an der Karl-Marx-Straße möglich. Einen konkreten Termin, wann das Freibad in Salzwedel aufmacht, konnte die Stadtchefin nicht nennen. Nor so viel: „Der Termin 13. Mai ist nicht zu halten.“ An der Anlage seien Reparaturen nötig – es habe Verspannungen gegeben, die so schnell wie möglich durch Fachfirmen beseitigt werden sollen.

Nach dem Reinigen der Anlage – für die anstehende Saisoneröffnung sieht alles wieder schick aus.

Und es ist geplant, das Liestener Waldbad Mitte / Ende Juni zu öffnen. Wobei die Bürgermeisterin ausdrücklich Wert auf das Wort „geplant“ legte. Auch dort seien Reparaturen nötig, später müssten für einen dauerhaften Betrieb Investitionen im sechsstelligen Bereich folgen.

Vor dem Reinigen während des Subbotniks im Waldbad – der Dreck im großen Schwimmbecken ist nicht zu übersehen.

Diese sollen in den Haushalt 2018 geschrieben werden. Doch bevor der Stadtrat diesen beschließen kann, müsse noch einmal geschaut werden, „was im Portemonnaie ist“. Denn Liesten „wird dort nur eine Maßnahme von vielen sein“, sagte Blümel, an Carsten Wöhler und seine Mitstreiter gewandt. Die Pretzierer Waldbad-Unterstützer hatten bis gestern 2542 Unterschriften für den Erhalt des Waldbades gesammelt. Und zwar für einen dauerhaften Erhalt. Dafür hatten sie erst am vergangenen Wochenende auf der idyllischen Anlage geschuftet und alles für den Saisonstart vorbereitet.

Wöhler wollte von jedem einzelnen Stadtrat wissen, wie dieser zum dauerhaften Betrieb des Bades stehe? Blümel antwortete kollektiv: „Das wird mit dem Haushalt entschieden. Eine andere Antwort wird Ihnen ein Stadtrat nicht geben können.“

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