Wahlsieg im Visier

Jeggeleben - Von Jens Heymann. Die westaltmärkischen Mitglieder der Linken haben am Freitagabend ihre Direktkandidaten für die kommende Landtagswahl im März 2011 gewählt. Im Bereich Salzwedel setzte sich Hans-Jörg Krause klar gegen Roger Amelung durch. Zu ihm gesellt sich Gudrun Gerecke für den Wahlkreis Gardelegen.

55 altmärkische Mitglieder der Partei Die Linke versammelten sich am Freitagabend in der Gaststätte „Feine Sache“. Auf dem Programm stand neben Diskussionen über das Wahlprogramm vor allem die Nominierung der Direktkandidaten für die Landtagswahl.

Im Wahlkreis Salzwedel musste sich Mandatsträger Hans-Jörg Krause Herausforderer Roger Amelung stellen. Beide Kandidaten erklärten kurz ihre Beweggründe, und was sie in der Landespolitik umsetzen wollen. Amelung, der erst seit Mai der Partei angehört (und am Freitag seinen Mitgliedsausweis überreicht bekam), erklärte, eine neue Politik machen zu wollen. Dazu gehöre die Wiederbelegung der Stadtwerke.

Hans-Jörg Krause sprach davon, eine nachhaltigere Agrarpolitik zu etablieren. „Landwirte sollten nicht nur Kühe melken, sondern auch die Sonne“, so Krause im Hinblick auf Bioenergie.

Die Stimmberechtigten entschieden dann bei der anschließenden Wahl klar für Krause. Ebenfalls nominiert wurde Gudrun Gerecke. Sie wird im Wahlkreis Gardelegen antreten. Diese Abstimmung war allerdings nur Formsache, denn es gab keinen weiteren Bewerber.

Daneben wurden am Freitagabend auch noch die westaltmärkischen Delegierten bestimmt, die im November die Landesliste der Linken zur Landtagswahl erstellen. Hierbei entschieden sich die Anwesenden für Angelika Scholz und Ute Brunsch sowie für Roger Amelung und Kai Grahmann. Beide Jungpolitiker sollen somit Arbeit auf Landesebene kennen lernen.

Einer, der dort als Landesvorstandsmitglied der Linken schon etabliert ist – Andreas Höppner – erläuterte Ziele zum Wahlprogramm. „Ja, wir wollen stärkste Kraft werden“, begann Höppner. Schrittweises Überwinden des getrennten Schulsystems und insbesondere Stärken der Sekundarschulen, Mindestlöhne von wenigstens 8,50 Euro pro Stunde sowie das Stabilisieren der Landeszuweisungen an die Kommunen nannte er als Ziele.

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