5. Festival mit Künstler- und Besucherrekord

Wagen und Winnen: (L)ost Paradise Altmark in Bildern

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Bis auf den letzten Platz war die sanierte Salzwedeler Bahnhofshalle zur Eröffnung des vierten Kunstfestivals besetzt.
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In der früheren Gefängniszelle der Transportpolizei am Bahnhof herrschte ein großer Besucherandrang.
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Zur Eröffnung des fünften Kunstfestivals „Wagen und Winnen“ gab die Trommelgruppe „Die Takadimis“ unter Leitung von Torsten Urban Kostproben ihres erstklassigen musikalischen Könnens. Am Sonnabend gaben sie in Benkendorf noch ein Abendkonzert.
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Im Gemeinschaftsladen an der Altperverstraße 9 boten zehn Daueraussteller und drei Gäste um Claudia Arzt (mit Zylinder) Kunst und Design an. Clown Fido (Sebastian Geisler) unterstützte die Künstler.
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Die Gäste konnten in der Kultur-Nische gemütlich frühstücken. Dazu heizte ihnen Norbert Häcker kräftig ein.
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Caroline Goertzen und ihre Tochter Mathilda übten sich in der Kultur-Nische beim Bemalen von Keramik. Dafür hatten die Künstler den Besuchern zahlreiche Rohlinge vorbereitet.
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Meike Lübbers half den Kindern ihre Kuscheltiere zu bedrucken.
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Bettina Müller in ihrem Atelier in der Kultur-Nische: Die Bildhauerin und Zeichnerin sorgte am Wochenende für viele liebevolle Details.
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Den Abwasch erledigte in der Kultur-Nische Norbert Häcker.

ann / hob Salzwedel. Mit 22 Ausstellungsorten, 32 Räumen und insgesamt 90 Künstlern gab es am Wochenende bei der fünften Auflage des Kunstfestivals „Wagen und Winnen“ die höchste Anzahl von Aktiven und Orten bisher. 

Das resümierte Hermann Herbrügger während der Eröffnung am Freitagabend im Salzwedeler Bahnhof. „Das Festival scheint zu wachsen“, meinte Herbrügger. 

Bevor er jedoch den künstlerischen Startschuss gab, stimmte die Trommelgruppe „Die Takadimis“ unter Regie von Torsten Urban die Anwesenden musikalisch auf das Fest ein. Im Anschluss konnten die zahlreichen Besucher die Ausstellungsräume im früheren Gebäude der Transportpolizei – kurz Trapo genannt – neben dem Hauptbahnhof besichtigen. Dort präsentierten verschiedene Künstler in den Räumen ihre selbst gefertigten und gemalten Werke. Ein besonders hoher Besucherandrang herrschte in der früheren Gefängniszelle der Trapo. Neben der schlichten Zellenbesichtigung gab es Tonbandaufnahmen von früheren Verhören mit Inhaftierten zu hören. Einige von ihnen waren auch am Freitag vor Ort und sprachen über ihre Erinnerungen während einer Übernachtung oder eines stundenweisen Aufenthaltes. 

Aber auch das sanierte und umgebaute Bahnhofscafé mit dem neuen Namen „Anhalt“ konnten die Gäste während der Eröffnungsveranstaltung begutachten und sich dabei mit kulinarischen Gerichten stärken. Mit einem Konzert der Bremer Band „Vladi Wostock“ in der Bahnhofshalle klang der Eröffnungstag von „Wagen und Winnen“ so auch aus, wie er eröffnet worden war – musikalisch. 

Sonnabend und Sonntag ging „Wagen und Winnen“ dann in die Vollen. Die Kultur-Nische wurde zur Künstlerkolonie. Doch die eigentlichen Akteure, die ihre Ateliers an der Neutorstraße bezogen haben, hielten sich zurück. Das Publikum stand im Mittelpunkt und die Künstler gingen den Gästen helfend zur Hand, damit diese ihre eigenen Kreationen verwirklichen konnten. Hoch im Kurs stand das Bedrucken von Kuscheltieren bei Meike Lübbers. 

Und auch gleich um die Ecke, an der Altperverstraße 9, trafen „Wagen und Winnen“-Besucher auf geballte Kreativität. 13 Künstler und ein Clown präsentierten den Gemeinschaftsladen: Interessenten konnten sich dort mit Künstlerbedarf eindecken, Siebdrucke, Räucherwerk und Schickes von der Diplom-Textildesignerin Claudia Arzt beeindruckten.

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