Raritäten für Salzwedeler Sammler

Von Ansichts- und Postkarten über Bierdeckel bis hin zur Kolbenpumpe

Alte Ansicht des Salzwedeler Gymnasiums
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11,88 Euro soll diese Postkarte des Königlichen Gymnasiums Salzwedel kosten. Allerdings ist der Versand mit eingeschlossen.
  • VonArno Zähringer
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Auktionshäuser sind ein Eldorado für Sammler. Dort gibt es unter dem Begriff Salzwedel die eine oder andere Kuriosität, aber auch Raritäten zu ergattern: von Ansichtskarten bis zum Fachwerkhaus.

Salzwedel – 6853: Das ist das Ergebnis einer Suche in einem Auktionshaus im Internet unter dem Begriff Salzwedel. Hinter dieser Zahl verbergen sich alle möglichen Dinge, die im Zusammenhang mit der Hanse- und Baumkuchenstadt stehen. Praktische, modische, ungewöhnliche, aber auch kuriose.

Es gibt viele Auktionshäuser im Internet. Wenngleich das, dessen Name mit dem Buchstaben „E“ beginnt, für den Normalbürger vermutlich eines der bekanntesten sein dürfte. Dort gibt es vieles zu entdecken und – natürlich – auch zu kaufen. Für Sammler aller Bereiche ein wahres Eldorado. Sie erleben dabei nicht nur die eine oder andere Überraschung, sondern stoßen beim Stöbern auch immer wieder auf Raritäten.

Beeindruckend ist zuerst einmal die Menge von Angeboten. Beim Test der AZ waren es unter Salzwedel immerhin 6853 Einträge unter der Rubrik „Alle Kategorien“, die sich in irgendeiner Form mit der Hansestadt beschäftigen. Da werden beispielsweise Bierdeckel oder Bieretiketten „Ratskrone Export“ zum Verkauf gestellt, aber auch zwei Konzerttickets für den Auftritt des Musikers Götz Alsmann im Salzwedeler Kulturhaus. Und derjenige, der sich für einen Zinnteller des Altmarkkreises interessiert, wird auch fündig – sofern das begehrte Stück inzwischen nicht bereits einen neuen Eigentümer hat.

Ein riesiges Angebot gibt bei den Postkarten. Zahlreiche Abbildungen zeigen alle möglichen Ansichten der Stadt, aber auch einzelne Bauwerke wie das Gymnasium oder die ehemalige Mädchenschule. Natürlich sind auch die Neuperverstraße, der Burggarten, der Bismarckturm auf dem Schwarzen Berge (beispielsweise aus dem Jahr 1904), das Steintor, der Rathausturm, die Marien- und Katharinenkirche, Karlsturm, das Danneil-Museum oder die Zuckerfabrik in großen Mengen vertreten. Übrigens sind wie bei den Briefmarken so ziemlich alle Preissegmente vorhanden. Also von günstig bis ganz schön teuer. Und wer dringend eine Kolbenpumpe benötigt, der hat die Qual der Wahl aus mehreren verschiedenen Ausführungen und Preisstufen – von 300 bis 2500 Euro. Auf Platz eins liegt momentan noch ein Fachwerkhaus, das im Netz angeboten wird. 120 000 Euro soll es kosten. Kurios ist auch die Offerte eines Verkäufers, der eine Siegelmarke des Magistrats der Stadt anbietet.

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